Fokus auf...

Atopische Dermatitis, ein allergischer Hautzustand bei extrem trockener Haut

Resources\Visuels\V4\Headers\Articles\INT\v_header_focuson_default.jpg

Atopisches Ekzem, auch atopische Dermatitis genannt, ist ein immer häufiger auftretender Hautzustand. Während des akuten Schubes juckt die Haut, nässt, und wirft dann Blasen. Um die Anzahl der Schübe zu reduzieren, muss der Kontakt mit Allergenen vermieden und regelmäßig lindernde Pflegecremes aufgetragen werden.

Symptome

Eine häufige Hautstörung

Atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis ist eine häufige Hautstörung, die oft im Alter von etwa drei Monaten erstmalig ausbricht. In manchen Fällen geschieht der Schub noch früher. Bei Neugeborenen entwickelt sich die atopische Dermatitis am häufigsten am Gesicht, insbesondere an Kinn und Wangen. Mit zunehmendem Alter des Kindes treten die Hautverletzungen hauptsächlich am Hals und Hautfalten im Ellbogenbereich, den Kniekehlen und am Handgelenk auf. Auf jeden Schub folgt eine  Remissionsphase. Zu Beginn eines Schubs bildet sich auf der Haut erst einmal nur eine gerötete Stelle, die dann anfängt, zu jucken. Die Haut wird trocken und an bestimmten Stellen rau. Sie beginnt dann, zu nässen. Blasen formieren sich.

Ursprung

Der Grund: extrem trockene Haut

Viele Menschen haben eine genetische Veranlagung zu atopischer Dermatitis. Die Hautstörung ist das Resultat eines stark reagierenden Immunsystems. Am charakteristischsten ist allerdings eine grundsätzliche, extreme Hauttrockenheit. Diese Veränderung der Hautbarriere führt dazu, dass äußere Allergene tief in die unteren Schichten der Epidermis eindringen können. Dort regen sie das Immunsystem an, das überreagiert. Dies führt zum Erscheinungsbild der klinischen Anzeichen des atopischen Ekems: juckende, entzündete und nässende Haut. Umweltfaktoren sind sicherlich auch ein Grund für den signifikanten Anstieg von atopischer Dermatitis in den letzten Jahren:  Umweltverschmutzung, Passivrauchen, usw.

Behandlungen

Behandlung: Dermokortikoide und lindernde Pflegecremes

Bei akuten Schüben: Dermatologen verschreiben Cremes oder Salben mit bestimmten Kortikoiden, den Dermokortikoiden. Sie wirken gegen Verletzungen, sobald sie auftreten. Nach dem Abheilen der Verletzungen versorgen lindernde Pflegecremes die extrem trockene Haut mit Feuchtigkeit. Die Hydratisierung beugt weiteren Schüben vor. Cremes für atopische Haut sollten ein- bis zweimal täglich auf die gesamte Haut gegeben werden. Um weiteren Schüben vorzubeugen, empfehlen wir: 


  • Duschen Sie, statt zu baden
  • Verwenden Sie milde Gelreinigungsprodukte ohne Seife und ohne Duftstoffe.
  • Tragen Sie Baumwollkleidung, vermeiden Sie Wolle oder Synthetik.
  • Halten Sie die Temperatur in Ihren Räumen niedrig.
Die Anzeichen atopischer Dermatitis klingen normalerweise vor dem Erwachsenenalter ab. 



Ihr Dermatologe versorgt Sie gerne mit weiteren Informationen zum Thema.

Empfohlene Themen für Sie

Alle Artikel anzeigen