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5 Tipps für zu Sonnenallergie neigende Haut

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Das, was die meisten Menschen unter einer Sonnenallergie verstehen, ist keine Allergie im eigentlichen Sinne. Vielmehr handelt es sich bei dieser Form um eine besondere Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung, welche sich durch starke Hautreizungen äußert. Wussten Sie, dass sogar jeder Fünfte bis Zehnte betroffen ist? Eine Sonnenallergie ist nicht an das Immunsystem geknüpft, anders als bei der weitaus selteneren photoallergischen Reaktion. Allerdings sind die Symptome in beiden Fällen unangenehm und können negative Folgen haben, weshalb eine ärztliche Begleitung oft notwendig ist. Mithilfe eines Dermatologen und einigen Tipps gibt es viele Wege, um eine Sonnenallergie weitestgehend zu lindern. Die besten Tipps rund um das Thema Sonnenallergie finden Sie bei La Roche-Posay.

Wie entsteht eine Sonnenallergie?

Die starke Reaktion auf das Sonnenlicht, also eine polymorphe Lichtdermatose, wird auch als Sonnenallergie oder “Mallorca-Akne” bezeichnet.
Die Haut baut keinen ausreichenden Schutz vor dem Sonnenlicht auf. Normale Haut reagiert auf UV-Strahlung mit der Bildung von Melatonin, welches die Zellen und die DNA vor Lichtschäden schützt. Somit wird die Haut braun, wie Sie es aus dem Sonnenurlaub kennen. Das passiert jedoch nicht bei Menschen mit polymorpher Lichtdermatose. Entsprechend reagiert die Haut sehr stark auf die Sonneneinstrahlung und die Folge sind Bläschen, Quaddeln und ein außergewöhnlich starker Sonnenbrand. Dieser tritt bereits nach kurzer Zeit ein und konzentriert sich meist auf Schultern, Beinen oder Arme. Gelegentlich treten Symptome auch erst einige Stunden oder Tage später auf, was die Behandlung erschweren kann.

Was hilft bei einer Sonnenallergie?

Eine Sonnenallergie kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten. Hegen Sie also den Verdacht, dass Sie unter der polymorphen Lichtdermatose leiden, dann sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen. Ähnlich wie bei dem Allergie-Pricktest kann dieser im Labor die Reaktion Ihrer Haut auf UV-Strahlung untersuchen. Somit kann er feststellen, ob tatsächlich die polymorphe Lichtdermatose vorliegt oder eine andere Form der Lichtallergie und entsprechend Ihre Behandlung bestimmen. Eine Möglichkeit ist die präventive UV-Bestrahlung beim Arzt, die vor Sommerbeginn durchgeführt wird. Der Arzt steigert langsam die Dosis, sodass die Haut sich nach und nach an die Strahlung gewöhnt. Im Sommer reagiert sie dann weniger stark und empfindlich auf die Sonne.

Daneben helfen Ihnen die folgenden fünf Tipps, um sich zu schützen:

Falls Sie vorhaben, in den Urlaub zu fahren, sollten Sie daran denken, Ihre empfindliche Haut zu schützen. Dazu können Sie sich beispielsweise im Internet über die Stärke der UV-Strahlung in verschiedenen Urlaubsländern informieren. Möglicherweise kommt auch ein Urlaub in den nordischen Ländern infrage, wo Sie weniger Sonne ausgesetzt sind? In jedem Falle wissen Sie, was Sie erwartet und können somit der Sonnenallergie vorbeugen.

In den Frühlings- und Sommermonaten beginnen bei den meisten Betroffenen die Sonnenallergie-Anzeichen. Achten Sie also darauf, in dieser Zeit leichte, langärmlige Kleidung bereitzuhalten. Stoffe wie Leinen sind ideal für sensible Haut, die empfindlich auf Sonne reagiert. Zum einen lässt sie die Haut auch bei wärmeren Temperaturen atmen und schützt dennoch vor der Sonne. Zum anderen reizt sie die Haut weniger als beispielsweise synthetische Fasern, welche Sie eher vermeiden sollten.

Ausreichender Sonnenschutz ist das A und O – nicht nur beim Sonnenbaden, sondern auch im Schatten oder bei Spaziergängen. Wann immer Sie sich draußen bewegen, auch für kürzere Zeit, sollten Sie einen besonders hohen Lichtschutzfaktor auf dem ganzen Körper auftragen. Fett und emulgatorfreie Gele sah man bisher als “die Lösung” an. Diese Hypothese wird heutzutage von Experten nicht mehr vertreten. Heute weiß man, dass in den meisten Fällen die UVA-Strahlen die Hauptauslöser für derartige Sonnenunverträglichkeitsreaktionen sind. Zur Vorbeugung empfehlen sich Sonnenschutzprodukte mit einem möglichst hohen UVA-Schutz. Zum Beispiel besitzt das Anthelios Shaka Fluid LSF 50+ einen sehr hohen UVA-Schutz und ist speziell für sonnenallergische Haut entwickelt. Dank der besonders leichten Textur können Sie das Fluid sogar auf der Augenpartie anwenden, ohne dass die Creme brennt. Zusätzliche Vorteile: Das Sonnenfluid ist wasserfest, sand-abweisend und schweißresistent.

Vermeiden Sie zu häufiges Waschen mit aggressiven Seifen. Da die empfindliche Haut ohnehin schon durch die UV-Strahlung gereizt ist, kann sich zu viel Pflege ungünstig auswirken. Besser ist Kosmetik aus der Apotheke. Dort finden Sie auch hautberuhigende Duschöle und Lotionen für sensible Haut von La Roche-Posay, welche die natürliche Schutzbarriere stärken.

Suchen Sie schattige Plätze auf. Versuchen Sie, Ihren Tag dem Sonnenstand entsprechend zu planen, an einen hohen Sonnenschutz zu denken und starke Mittagssonne möglichst zu vermeiden. Wenn das einmal nicht möglich ist, hilft ein Sonnenschirm oder der Aufenthalt in einem nahe liegenden Café.

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