EINFLUSS DER KREBSBEHANDLUNG AUF DIE HAUT: STRAHLEN-CHEMOTHERAPIE 
HAARVERLUST

duration time 2 Mindest-Lesezeit

Alopezie oder Haarausfall wird durch Behandlungen verursacht, die speziell auf schnell wachsende Zellen abzielen, da dies nicht nur eine Eigenschaft von Krebszellen, sondern auch von Haarzwiebeln (d. h. Haarwurzeln) ist. Dies führt zu einem plötzlichen oder fortschreitenden Verlust der Kopf- und Körperbehaarung. Haare und Körperbehaarung wachsen nach der Behandlung wieder nach, sobald der Körper alle Spuren des Medikaments abgebaut hat.

Hygiene

  • Waschen Sie die Haare mit einer kleinen Menge sanften Shampoos wie KERIUM (verlinken) von La Roche Posay und lauwarmem Wasser.(1)
  • Vermeiden Sie aggressive Behandlungen (z. B. Fönen, Aufhellen usw.).(1)
  • Verwenden Sie eine Bürste mit weichen Borsten.(1)

Vor der Chemotherapie

  • Waschen oder bürsten Sie Ihr Haar nicht zu oft. Im Idealfall waschen Sie die Haare am Tag vor der Chemotherapie und warten bis zu 8 Tage bis zur nächsten Shampoo-Wäsche.(2)
  • Lassen Sie sich vor der Chemotherapie die Haare kurz schneiden.(1)

XEROSIS (TROCKENHEIT), PRURITUS (JUCKREIZ)

  • Trockene Haut mit großflächiger Schuppung, oft mit Juckreiz
  • Stumpfe Haut

Hygiene

  • Sanfte Reinigungsprodukte, die das natürliche pH-Gleichgewicht der Haut bewahren, beispielsweise ein Syndet(1) wie LIPIKAR Syndet AP+ von La Roche Posay (verlinken).
  • Badeöle(1)
  • Mit einer Wassertemperatur von 33-35 °C duschen anstatt zu baden(2)
  • Die Haut sanft trockentupfen, nicht reiben(2)
  • Hautpflegeprodukte sofort auf die feuchte haut auftragen(1)

Hauptpflegeprodukte

Feuchtigkeitscremes wie LIPIKAR Lait Urea 5+ (verlinken) mit leichter Textur(1), können Urea enthalten

Lichtschutz

UVA-/UVB-Lichtschutz, mindestens LSF 50(1) wie ANTHELIOS Invisible Fluid LSF 50+ (verlinken).

Kleidung

  • Tragen Sie Baumwollkleidung.(2)
  • Tragen Sie keine Kleidung aus Wolle (Mikrofasern) oder Synthetik (nicht atmungsaktiv...).(2)
  • Vermeiden Sie Reizstoffe, die Juckreiz verursachen (z. B. Seifen, Reinigungsmittel, chemische Produkte, scheuernde Stoffe usw.)(1)

Hitze

Vermeiden Sie es, sich zu warm anzuziehen, da Hitze und Schwitzen Juckreiz auslösen.(1)

PULPITIS, RISSE

Hyperkeratose mit schmerzhaften linienförmigen Erosionen, die unterschiedlich tief sein können

Hygiene

  • Sanfte Reinigungsprodukte, die das natürliche pH-Gleichgewicht der Haut bewahren, beispielsweise ein Syndet(1) wie LIPIKAR Syndet AP+ von La Roche Posay (verlinken).
  • Den Kontakt mit Wasser nach Möglichkeit vermeiden(2)
  • Trocken tupfen(1)

Hauptpflegeprodukte

  • Feuchtigkeitscremes(1)
  • Beruhigende Hautpflegeprodukte für gereizte und geschwächte Haut (1) wie LIPIKAR Lotion (verlinken).
  • Bei Rissen(1): Verwenden Sie einen reparierenden Emollienz-Wirkstoff / Balsam mit einem Okklusivverband.

Kleidung

  • Für Arbeiten im Innen- und Außenbereich werden Handschuhe empfohlen.(1)
  • Verwenden Sie Innenhandschuhe aus einem geeigneten Material (z. B. Seide).(1)

STRAHLENDERMATITIS

Während der Bestrahlung (nach der 3. Woche) oder einige Tage nach der Bestrahlung: Ausschlag, Trockenheit, Abschuppung, Abtragung, Geschwürbildung. Mögliche Nachwirkungen: Xerose, Hypopigmentierung, Hyperpigmentierung, Teleangiektasien, Hautatrophie. 

Hygiene

  • Sanfte Reinigungsprodukte, die das natürliche pH-Gleichgewicht der Haut bewahren, beispielsweise ein Syndet(1) wie LIPIKAR Syndet AP+ von La Roche Posay (verlinken).
  • Hygiene und Austrocknen(2,3)
  • Spülen Sie Ihre Haut nach dem Schwimmen im Meer oder in einem Schwimmbad sorgfältig ab.(1)

Hauptpflegeprodukte

  • Leichte Feuchtigkeitscremes(1)
  • Vermeiden Sie Alkohol und Duftstoffe.(1)
  • Seien Sie bei Deodorants vorsichtig.(1)
  • Rasieren Sie sich nicht und verwenden Sie keine Enthaarungscreme.(1)
  • Beruhigende Hautpflegeprodukte für gereizte und geschwächte Haut (1) wie LIPIKAR Baume AP+M (verlinken).

Kleidung

Lockere, bequeme Kleidung(1)

Lichtschutz

UVA-/UVB-Lichtschutz, mindestens LSF50(1) (Anthelios Invisible Fluid LSF 50+ verlinken)

RICHTIG
ODER FALSCH

DIE KREBSBEHANDLUNG VERURSACHT
KEINE SCHÄDEN AN IHREN NÄGELN.

FALSCH

Ihre Nägel können nach einer Chemotherapie und einer gezielten Therapie anders aussehen: Sie sind spröder und können trocken und brüchig werden, sich verfärben oder es können Flecken an der Oberfläche auftreten. Diese Auswirkung kann durch tägliche chemische oder physikalische Aggressionen verstärkt werden.
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SONNE IST GUT FÜR SIE, WENN SIE SICH
EINER KREBSBEHANDLUNG UNTERZIEHEN.

FALSCH

Einige Krebsbehandlungen führen dazu, dass die Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert. Wenn Sie sich ultravioletter (UV) Strahlung aussetzen, riskieren Sie sehr intensive Sonnenbrände. Daher ist es im Allgemeinen ratsam, jegliche Sonneneinwirkung zu vermeiden. Noch vorsichtiger sollten Sie sein, wenn Sie sich einer Strahlentherapie unterziehen, da eine chronische Radiodermatitis auftreten kann, manchmal sogar noch mehrere Jahre nach der Behandlung.
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HAARVERLUST KANN EIN ZEICHEN DAFÜR SEIN, DASS
IHRE KREBSBEHANDLUNG FUNKTIONIERT.

RICHTIG

Eine der gefürchtetsten Nebenwirkungen, der Haarausfall, ist gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass die Behandlung anschlägt: Durch das Einleiten eines toxischen Produkts in das Blut zerstört die Chemotherapie sich schnell vermehrende Zellen. So werden zum Beispiel Krebszellen, aber auch einige gesunde Zellen wie die in den Haarfollikeln zerstört. Deshalb sind die Haare und Körperhaare oft zuerst betroffen.
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IHRE HÄNDE UND FÜSSE KÖNNEN
WÄHREND EINER KREBSBEHANDLUNG SCHNELLER TROCKEN WERDEN.

RICHTIG

Ihre Hände, Füße und Lippen erfordern besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Da sie nur wenige Talgdrüsen haben, enthalten sie auch weniger schützende Öle. Das bedeutet, dass sie schneller austrocknen, vor allem, wenn sie mit verschiedenen Umwelteinflüssen oder einer schweren Krebstherapie konfrontiert werden. Die Haut kann sich verdicken, rissig werden und sich schmerzhaft anfühlen. Sie müssen sie mit einer Creme wie Cicaplast Baume B5 pflegen und schützen.
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RICHTIG

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