Trockene Hände: Alles Wissenswerte auf einen Blick
- Trockene Hände entstehen immer dann, wenn die Hautschutzbarriere durch einen Mangel an Feuchtigkeit und Hautlipiden geschwächt ist.
- Häufige Ursachen sind Kälte, trockene Heizungsluft, häufiges Händewaschen, Desinfektionsmittel und der Kontakt mit Reinigungsmitteln.
- Unbehandelt können trockene Hände rau, rissig und schmerzhaft werden.
- Eine reichhaltige Handpflege mit feuchtigkeitsbindenden und rückfettenden Inhaltsstoffen unterstützt die Regeneration der Hautschutzbarriere.
- CICAPLAST HÄNDE pflegt trockene und strapazierte Hände und schützt sie vor äußeren Belastungen.
- Bei sehr trockener oder rissiger Haut unterstützt CICAPLAST Baume B5+ die Regeneration der Haut und beruhigt gereizte Hautstellen.
- Ein täglicher Sonnenschutz wie ANTHELIOS UVMUNE 400 Invisible Fluid LSF 50+ bewahrt den Handrücken vor UV-bedingter Hautalterung.
Warum bekommt man trockene Hände?
Trockene Hände sind ein Zeichen dafür, dass die Hautschutzbarriere in ihrer Funktion beeinträchtigt ist. Der Haut fehlen dann sowohl Lipide (hauteigene Fette) als auch Feuchtigkeit. Beides ist für eine intakte Barrierefunktion und geschmeidige Haut jedoch unerlässlich. Die Liste der möglichen Ursachen für eine geschwächte Hautschutzbarriere ist lang. Sie lässt sich in verschiedene Einflüsse von außen sowie von innen unterteilen.
Trockene Hände im Winter
Kalte Außentemperaturen und trockene Heizungsluft entziehen der Haut Feuchtigkeit. Gleichzeitig produziert die Haut bei Kälte weniger Talg, sodass ihr schützender Lipidfilm geschwächt wird. Dadurch kann die Haut Feuchtigkeit schlechter speichern. Die Hautschutzbarriere wird anfälliger und die Hände fühlen sich trocken, rau oder rissig an.
Häufiges Händewaschen & Desinfektion
In einigen Berufen gehören häufiges Händewaschen und regelmäßige Desinfektion zum Arbeitsalltag. Aber auch dann, wenn du dir aus Hygienegründen besonders oft die Hände wäschst, beanspruchst du die Haut stärker. Dabei werden nicht nur Schmutz und Keime, sondern auch schützende Hautfette entfernt. Mit der Zeit wird so die Hautschutzbarriere geschwächt. Die Hände trocknen schneller aus, werden rau oder rissig. Das Gleiche gilt auch für den häufigen Kontakt der Hände mit Putzmitteln oder anderen chemischen Substanzen. Berufe im Gesundheitswesen, im Friseurhandwerk oder in der Gastronomie haben daher ein erhöhtes Risiko für trockene Hände.
Innere Ursachen für trockene rissige Hände
Sind die Hände extrem trocken und rissig, hat dies manchmal auch etwas mit dem eigenen Lebensstil oder dem Gesundheitszustand zu tun.
- Chronische Hautzustände: Bei langwierigen und immer wiederkehrenden Hautanliegen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Kontaktekzemen gehören rote trockene Hände oft zu den Leitsymptomen.
- Stress und Schlafmangel: Trockene, raue Hände werden auch durch anhaltenden Stress sowie durch Schlafmangel begünstigt. Stress kann sich direkt auf die Hautschutzbarriere auswirken und zu Feuchtigkeitsverlust führen, was eine häufige Ursache für trockene Hände ist.
- Nährstoffmangel: Trockene Haut an den Händen kann auf einen Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen hindeuten, insbesondere dann, wenn diese plötzlich auftreten. Ist die Hand trocken und rissig, kann dies durch eine einseitige Ernährung verursacht werden, aber auch durch Diäten oder eine plötzliche Ernährungsumstellung.
Trockene Hände: So entwickeln sich die Schweregrade
Trockene Hände verschlimmern sich häufig, wenn sie nicht konsequent gepflegt werden. Die geschwächte Hautschutzbarriere verliert dann ihre Fähigkeit zur Regeneration.| Stadium | Typische Anzeichen |
|---|---|
| Trocken | Die Haut spannt, fühlt sich trocken an und verliert an Geschmeidigkeit. |
| Rau | Die Hautoberfläche wird rau und stumpf, erste feine Schuppen können sichtbar werden. |
| Rissig | Kleine schmerzhafte Einrisse entstehen an den Fingerknöcheln, den Fingerspitzen oder den Handflächen. |
| Tiefe Risse | Extrem trockene Hände zeigen sich daran, dass die Haut weiter aufreißt und dadurch bluten kann. Die Haut schält sich an den Händen und das Risiko für Infektionen steigt. |
Halten die Beschwerden trotz konsequenter Pflege an oder treten zusätzlich starke Rötungen, Juckreiz, Bläschen oder nässende Stellen auf, kann statt trockener Haut ein Handekzem vorliegen. In diesem Fall solltest du die Ursache dermatologisch abklären lassen.
Was kann man gegen trockene Hände machen?
Die Anzeichen von Trockenheit an den Händen gehen meist nicht von allein zurück. Im Gegenteil: Fehlt es der Haut kontinuierlich an Lipiden und Feuchtigkeit, verstärken sich trockene und rissige Hände weiter. Ergreife deshalb schon frühzeitig gezielt Maßnahmen, um trockenen Händen entgegenzuwirken.
Verwende eine reichhaltige Handcreme für trockene Hände
Trockenen Händen fehlt Feuchtigkeit, die du ihnen mit einer reichhaltigen Handcreme zurückgeben kannst. Bewährte Inhaltsstoffe sind Glycerin und Urea, die Feuchtigkeit binden, sowie Sheabutter, die rückfettend wirkt. Beruhigende Wirkstoffe wie Panthenol oder Niacinamid können dazu beitragen, Irritationen zu mildern und die Regeneration der Haut zu fördern.
CICAPLAST HÄNDE wurde speziell für trockene und strapazierte Hände entwickelt. Glycerin spendet intensiv Feuchtigkeit, während Niacinamid die Hautschutzbarriere stärkt und Irritationen mildert. Die Creme zieht schnell ein und schützt die Hände vor äußeren Belastungen.
Sind neben den Händen weitere Körperstellen trocken, eignet sich die LIPIKAR Lotion für die tägliche Pflege. Sheabutter wirkt rückfettend und unterstützt den natürlichen Hydrolipidfilm der Haut. Ergänzt durch Niacinamid, versorgt die Lotion trockene Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit und stärkt ihre natürliche Schutzfunktion.
Wie sieht eine gute Routine zur Pflege der Hände aus?
Pflege deine Hände am besten nach jedem Händewaschen mit einer reichhaltigen Handcreme. So gleichst du den Verlust von Feuchtigkeit und Hautlipiden, der oft durch die Verwendung von Seife entsteht, wieder aus. Sind die Hände besonders trocken oder rissig, dann trägst du eine großzügige Schicht Handcreme über Nacht auf und ziehst Baumwollhandschuhe zum Schutz darüber.
Tagesüber braucht dein Handrücken einen guten Sonnenschutz. Er ist häufig der UV-Strahlung ausgesetzt und damit besonders anfällig für die lichtbedingte Hautalterung. Ein Sonnenschutz wie das ANTHELIOS UVMUNE 400 Invisible Fluid LSF 50+ schützt deine Haut zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlen und pflegt sie gleichzeitig.
Was hilft gegen sehr trockene, rissige Hände?
Werden trockene Hände rissig oder reißen sie regelrecht auf, dann benötigt deine Haut eine besonders intensive Pflege, welche die Regeneration der Hautschutzbarriere unterstützt, Feuchtigkeit spendet und gereizte Haut beruhigt.
Für stark beanspruchte oder eingerissene Hautstellen eignet sich CICAPLAST Baume B5+. Der reparierende Balsam enthält 5 % Panthenol, Madecassoside und den präbiotischen Komplex Tribioma, die die Haut beruhigen und ihre natürliche Regeneration unterstützen.
Sind die Hände im Rahmen sehr trockener oder zu Neurodermitis neigender Haut betroffen, verwende am besten LIPIKAR Baume AP+M. Der Balsam mit Niacinamid und Sheabutter spendet langanhaltend Feuchtigkeit, stärkt die Hautschutzbarriere und unterstützt das natürliche Gleichgewicht des Hautmikrobioms.
Wie kann man trockenen Händen vorbeugen?
Die Hände im Alltag weniger zu beanspruchen, um trockene Haut an den Händen zu vermeiden, kann sich als schwierig erweisen. Das gilt insbesondere für Berufsgruppen, die viel mit den Händen arbeiten und dauernd mit Wasser oder chemischen Stoffen in Berührung kommen. Dennoch ist es wichtig, die Hände vor austrocknenden Einflüssen zu bewahren. Dünne Handschuhe aus weicher Baumwolle können helfen, die Hände zu schützen und die Haut zu schonen. Besonders im Winter, wenn trockene Luft und Kälte die Haut zusätzlich belasten, ist Baumwolle ideal. Sie ist atmungsaktiv und besonders sanft zu empfindlicher oder irritierter Haut. Achte darauf, deine Hände mit lauwarmem statt mit heißem Wasser zu waschen und eine milde Waschcreme zu verwenden.
Gibt es Hausmittel gegen trockene Hände?
Kokosöl oder auch Olivenöl sind ideal für trockene Hände, weil sie viele wichtige Fettsäuren enthalten, die wohltuend auf trockene Haut wirken. Du kannst eine kleine Menge deines favorisierten Öls nehmen, um deine trockenen Hände damit einzucremen. Für sehr beanspruchte und extrem trockene Haut an den Händen kannst du eine Handmaske einfach selber herstellen. Mische ein wenig zerkleinertes Avocado-Fruchtfleisch mit Olivenöl und lasse die Handmaske etwa 15 Minuten einwirken.Ein weiteres beliebtes Hausmittel gegen trockene Hände ist Honig. Er gilt als feuchtigkeitsspendend, beruhigend und schützend für die Haut. Trage den Honig einfach pur auf die beanspruchten Hautstellen auf und spüle ihn nach rund 15 Minuten vorsichtig wieder ab. Ganz wichtig: Bitte wende Hausmittel für trockene Hände nur auf intakter Haut ohne Blessuren an.
Fazit: Trockene Hände mit geeigneten Maßnahmen effektiv mildern
Trockene Haut an den Händen kommt im Alltag häufig vor und kann unterschiedliche Ursachen haben. Durch eine Kombination aus sanfter Hautpflege und dem Schutz vor schädlichen Einflüssen pflegst du deine Hände wieder weich und geschmeidig. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine Handcreme mit schützenden und stärkenden Wirkstoffen. Zusätzlich bieten natürliche Hausmittel eine sinnvolle Ergänzung, um trockene Hände zu verwöhnen.Für weitere exklusive News und Tipps zum Thema Hautpflege melde dich jetzt zum Newsletter an.
