SONNEN-
SCHUTZ

Tag für Tag – auch im Winter oder bei bewölktem Wetter – ist die Haut der ultravioletten Strahlung der Sonne ausgesetzt. UV-Strahlen sind für zahlreiche Schäden an der Haut verantwortlich. Sie tragen maßgeblich zu vorzeitigen Zeichen der Hautalterung bei: Falten, Altersflecken und nachlassende Straffheit. Gleichzeitig können Sie Hautkrebs auslösen.

Sonnenschein und blauer Himmel heben die Laune und steigern unser Wohlbefinden. Zudem regen Sonnenstrahlen die Vitamin-D-Produktion des Körpers an. Vitamin D ist unter anderem für die Knochen und die Muskelkraft von Bedeutung. Zuviel UV-Strahlung stellt jedoch ein Risiko für die Gesundheit dar. Daher ist die richtige Sonnenpflege für unsere Haut sehr wichtig. Ein zuverlässiges Sonnenschutzmittel sollte somit zur Hautpflege, ganz besonders im Sommer, in die Routine integriert werden. Hierbei sollten Sie vor allem wissen, wie sich UV-Strahlen auf die Haut auswirken und welcher Sonnenschutz der passende für den eigenen, individuellen Hauttyp ist.

Was ist Sonnencreme?

„Sonnencreme“ ist der wohl geläufigste Begriff, wenn von Sonnenschutz die Rede ist. Sonnencreme ist eine Variante von zahlreichen Sonnenschutzmitteln, wie beispielsweise Sonnenöl, Sonnenspray oder Sonnengel. Diese Produkte unterscheiden sich vor allem in der Textur und eignen sich daher für verschiedene Hauttypen unterschiedlich gut. Sonnencreme und andere Sonnenschutzmittel haben jedoch alle die gleiche Aufgabe: Die Haut vor der UV-Strahlung der Sonne zu schützen.

Risikofaktor Sonne: Gründe für Sonnenschutzmittel

Mit der richtigen Sonnenpflege können Sie …

  • … die Haut vor Sonnenbrand schützen
  • … das Risiko für Hautkrebs senken
  • … vorzeitiger Hautalterung durch UV-Strahlung entgegenwirken

Indem Sie diesen Risikofaktoren mit einem Sonnenschutz vorbeugen, können Sie bedeutend zum Wohlbefinden sowie zur Gesundheit Ihrer Haut und damit Ihres Körpers beitragen.

Vorzeitige Hautalterung durch die Sonne

Die UV-Strahlung der Sonne ist eine große Herausforderung für die Haut. Wird diese wiederholt oder anhaltend direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, kann dies zu einer Schädigung der Zellen führen. Die Haut ist zwar in der Lage, sich zu regenerieren, jedoch ist diese Fähigkeit bei starker und dauerhafter Beanspruchung begrenzt. Eine langfristige Schädigung der Hautzellen begünstigt zum einen die Anzeichen der Hautalterung, zum anderen kann sie auch noch viele Jahre später zu Hautkrebs führen.

Schützt Sonnencreme vor Hautkrebs?

Ob Sonnenschutzmittel tatsächlich vor Hautkrebs schützen, ist bislang wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Verschiedene Studien widersprechen sich bei diesem Thema, da die miteinzubeziehenden Faktoren nicht berechenbar genug sind. So herrscht beispielsweise Unsicherheit darüber, ob die Probanden die Sonnencreme durchgehend richtig anwendeten oder ob geographische Lage und UV-Index einen Einfluss auf die Wirkung hatten.[1] Allerdings bietet Sonnencreme Schutz vor Sonnenbrand – und das wiederum senkt das Hautkrebsrisiko.

Wie funktioniert Sonnencreme?

Sonnenschutzmittel unterstützen die Haut dabei, ihre eigene Schutzfunktion durch einen Lichtschutzfaktor zu verlängern, sie vor Sonnenbrand zu bewahren sowie vor UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. Viele Produkte besitzen außerdem zugleich eine pflegende Wirkung sowie wasser- und schweißresistente Eigenschaften. Spezielle Filtersubstanzen in der Sonnencreme halten die UV-Strahlung der Sonne von der Haut fern. Bei den verwendeten Filtern wird zwischen zwei Kategorien unterschieden:

  • Chemische Sonnenschutzfilter: Organische Moleküle absorbieren die Sonnenstrahlen und geben sie in Form von Wärme nach außen ab.
  • Mineralische Sonnenschutzfilter: Weiße Pigmente reflektieren das Sonnenlicht und lassen es von der Haut abprallen.

Viele Sonnenschutzmittel enthalten sowohl chemische als auch mineralische Filtersubstanzen.[2]

Was sind UVA-Strahlen?

UVA-Strahlen sind langwellig und dringen durch die oberste Hautschicht bis in die tieferliegende Lederhaut ein. Sie gelten in erster Linie als die Ursache für die frühzeitige Hautalterung. Die Wirkung von UVA-Strahlen auf der Haut stellt sich in der Regel erst nach wiederholtem und langanhaltendem Kontakt ein, dafür reicht allerdings bereits eine geringe Intensität der Strahlung aus. Darüber können hinaus UVA-Strahlen die Entstehung von Hautkrebs begünstigen.[3]

Was ist UVB-Strahlung?

UVB-Strahlen sind kurzwellig und dringen nur bis zur Oberhaut vor. Sie sind jedoch energiereicher als UVA-Strahlen. UVB-Strahlung gilt als Hauptauslöser für Sonnenbrand und stellt ein Krebsrisiko für die Zellen der Oberhaut dar.[4]

Der Lichtschutzfaktor von Sonnencreme

Der Lichtschutzfaktor (kurz: LSF) eines Sonnenschutzmittels sagt aus, um welchen Faktor die Strahlungsdosis durch das Produkt abgeschwächt wird. Voraussetzung hierfür ist, dass eine Menge von 2 Milligramm des Sonnenschutzes pro Quadratzentimeter auf die Haut aufgetragen wird. Je höher der Lichtschutzfaktor ist, desto höher und langanhaltender ist die Schutzwirkung. International ist der Lichtschutzfaktor als Sun Protection Factor (kurz: SPF) bekannt.

Gut zu wissen:
Sonnenschutzmittel bietet keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlung. Auch der höchste Lichtschutzfaktor 50+ lässt immer noch knapp zwei Prozent der Strahlung durch.

Was ist der UV-Index?

Durch den UV-Index wird der am Boden erwartete Spitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an einem Tag beziffert. Je höher der Wert des UV-Indexes ist, desto intensiver ist die Intensität der Strahlung. Der Wert wird aus der Gesamtozonkonzentration in der Atmosphäre, der Bewölkung und der geographischen Höhenlage eines Ortes errechnet. Generell gilt, dass ab einem Wert von 6 ein ausreichender Schutz vor UV-Strahlung benötig wird. Der UV-Index wurde von der WHO (World Health Organization) festgelegt ist weltweit einheitlich gültig.

Welchen Lichtschutzfaktor sollte ich verwenden?

Welcher Lichtschutzfaktor für Ihre Haut der richtige ist, hängt von Ihrem Hauttyp ab. Anhand des Hauttyps lässt sich die ungefähre Eigenschutzzeit der Haut ermitteln:

  • Typ 1: Sehr heller Teint, helle Augen, viele Sommersprossen, rotblondes oder weißblondes Haar, hohe Neigung zu Sonnenbrand: 3 bis 10 Minuten Eigenschutzzeit.
  • Typ 2: Heller Teint, helle Augen, Sommersprossen, blondes Haar, hohe Neigung zu Sonnenbrand: 10 bis 20 Minuten Eigenschutzzeit.
  • Typ 3: Mittlerer Teint, helle oder dunkle Augen, kaum bis keine Sommersprossen, dunkelblondes bis braunes Haar, kaum Neigung zu Sonnenbrand: 20 bis 30 Minuten Eigenschutzzeit.
  • Typ 4: Dunkler Teint, dunkle Augen, kaum bis keine Sommersprossen, dunkelbraunes bis schwarzes Haar, sehr geringe Neigung zu Sonnenbrand: circa 45 Minuten Eigenschutzzeit.

Haben Sie die Eigenschutzzeit Ihrer Haut ermittelt, multiplizieren Sie diesen Wert mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels. Wichtig hierbei ist wieder, dass die Menge des Sonnenschutzmittels bei 2 mg je Quadratzentimeter liegt. Diese Mengenangabe ist in der Regel deutlich höher als die Menge, die üblicherweise verwendet wird.

Hierzu zwei Beispiele:

  • Hauttyp 1 mit 10 Minuten Eigenschutzzeit x LSF 50 = 500 Minuten Schutz vor UV-Strahlung.
  • Hauttyp 2 mit 20 Minuten Eigenschutzzeit x LSF 30 = 600 Minuten Schutz vor UV-Strahlung.

Da diese Zahlen jedoch nur ungefähr geschätzt werden können, sollten Sie Ihre Haut maximal zwei Drittel der Zeit der Sonneneinstrahlung aussetzen. Für einen bestmöglichen Schutz ist im Allgemeinen eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor empfehlenswert.

Welche Inhaltsstoffe sind in Sonnencreme enthalten?        

Welche Inhaltsstoffe in einem Kosmetikprodukt verwendet werden dürfen, ist durch die EU-Kosmetikverordnung[1] genau festgelegt. Das Grundprinzip der Verordnung ist, dass Hersteller die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Produkte tragen. Entscheidende Faktoren für die Inhaltsstoffe sind Sicherheit, Wirkung, Verträglichkeit und die biologische Reinheit. 

Einige gängige Inhaltsstoffe eines Sonnenschutzmittels sind:

  • Wasser
  • UV-Filter
  • Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulgatoren
  • Pflegende Stoffe wie Niacinamid, Glycerin, Panthenol und Hyaluron

Was macht umweltfreundliche Sonnencreme aus? 

Ein umweltfreundliches Sonnenschutzmittel bedeutet vor allem, das Meer und seine Bewohner vor chemischen UV-Filtern zu schützen. Während die wichtigen Filter unsere Haut vor dem Einfluss der UV-Strahlung bewahren, gelangen die Substanzen durch das Baden im Meer in die hochsensiblen Ökosysteme von Korallenriffen. Dort können die chemischen Filter Einfluss auf die DNA der Korallen nehmen, wodurch zur sogenannten Korallenbleiche beigetragen werden kann. Diese ist wissenschaftlichen Erkenntnissen nach jedoch vorrangig durch die Erderwärmung bedingt. Die Folge: Die farbenfrohen Blumentiere können ausbleichen und schließlich sterben. Dennoch sollte eine korallenrifffreundliche Sonnencreme verwendet werden, die eine Formel enthält, die das Leben im Ozean respektiert und schont.

RICHTIG
ODER FALSCH

SONNENSCHUTZ IST ÜBERFLÜSSIG,
WENN ES BEWÖLKT IST.

FALSCH

Selbst an einem grauen und regnerischen Tag ist die Haut UV-Strahlen ausgesetzt, die nach und nach die Symptome des Photo-Aging sichtbar werden lassen. Um Ihre Haut vollständig zu schützen, sollten Sie jeden Tag einen Sonnenschutz verwenden, nicht nur dann, wenn es warm und sonnig ist. (z.B. Anthelios Invisible Fluid LSF 50+)
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SONNE KANN
EINE VORZEITIGE HAUTALTERUNG VERURSACHEN.

RICHTIG

UVA-Strahlen schädigen die inneren Bausteine der Haut wie Kollagen- und Elastinfasern. Im Laufe der Zeit führt die Sonneneinstrahlung zu einem Verlust an Volumen und Elastizität sowie zur Faltenbildung. UVB-Strahlen fördern außerdem eine fleckige und unregelmäßige Pigmentbildung, die zu dunklen Flecken und einem fahlen Teint führt. Weltweit sind diese Hautveränderungen als Photo-Aging, also Hautalterung durch Sonne, bekannt.
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JE FRÜHER HAUTKREBS
ENTDECKT WIRD, DESTO BESSER.

RICHTIG

Bei frühzeitiger Erkennung sind 90% der Hautkrebsarten heilbar. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen so wichtig. Wenden Sie zwischen den Hautarztbesuchen die ABCDE-Methode an, um Ihre Muttermale und die Ihrer Lieben im Auge zu behalten. Und tragen Sie regelmäßig einen Sonnenschutz auf, um Ihre Muttermale zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen.
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KINDERHAUT IST ANFÄLLIGER
FÜR SONNENEINSTRAHLUNG.

RICHTIG

Sonnenschutz ist für Kinder außerordentlich wichtig. Insbesondere dann, wenn man bedenkt, dass 50 - 80 % der UV-bedingten Reizungen vor dem Alter von 20 Jahren auftreten. 1 von 55 Personen, die 2008 geboren wurden, werden eines Tages ein Melanom entwickeln. Mit dem richtigen Schutz lässt sich die Wahrscheinlichkeit jedoch erheblich senken.
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Sonnenschutz-Typen: Die Unterschiede

Bei der Wahl Ihres Sonnenschutzmittels steht Ihnen eine breitgefächerte Auswahl zur Verfügung. Wir haben Ihnen einen kleinen Überblick zusammengestellt.

  • Sonnenmilch ist für fast jeden Hauttyp geeignet, da ihr Wasseranteil höher ist als der Fettanteil. Durch die leichte Textur lässt sich Sonnenmilch gut verteilen.
  • Sonnencreme besitzt eine etwas reichhaltigere Formulierung und eignet sich besonders für trockene Haut. Der Fettanteil ist höher und die Konsistenz etwas fester.
  • Sonnengel eignet sich für alle Hauttypen, empfiehlt sich jedoch aufgrund seiner leichten Textur vor allem bei zu Akne neigender Haut.
  • Sonnenspray ist besonders leicht und schnell in der Anwendung und ist auch für empfindliche Haut geeignet.
  • Sonnenfluid hat einen geringen Fettanteil und bietet empfindlicher und zu Unreinheiten neigender Haut sowie Mischhaut geeigneten Schutz.
  • Sonnenöl hat meist einen eher niedrigen Lichtschutzfaktor und eignet sich daher am besten für Haut, die bereits leicht gebräunt ist.

ENTDECKEN SIE UNSERE SONNENPFLEGE PRODUKTE

 

Sonnencreme für Gesicht und Körper

Beim Sonnenbaden mit hoher Strahlenbelastung sollte Sie zu einem Sonnenschutzmittel mit besonders hohem Lichtschutzfaktor greifen. Viele Produkte eignen sich sowohl für das Gesicht als auch für den Körper. Jedoch ist gerade die Gesichtshaut besonders häufig der Sonne und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt, sodass sich speziell auf die Hautbedürfnisse des Gesichts abgestimmte Sonnenpflegen mit hohem Lichtschutzfaktor eignen. Diese pflegen die zartere Gesichtshaut, beugen ihrer frühzeitigen Alterung vor und brennen nicht in den Augen. Alternativ können Sie bei einem mittleren bis niedrigen UV-Index eine Gesichtscreme mit Lichtschutzfaktor verwenden.

Sonnenschutz für die Lippen

Auch die zarte Haut der Lippen benötigt einen zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung. Eine hochverträgliche Lippenpflege mit Sonnenschutz ist hierfür ideal und eignet sich auch für sensible Haut. Zudem bewahrt sie die Lippen vor dem Austrocknen.

Sonnenpflege für die Haare und Kopfhaut

Nicht nur die Haut, sondern auch unsere Haare können empfindlich auf den Kontakt mit UV-Strahlung reagieren. In Kombination mit Wind, Chlor oder Salzwasser wird das Haar besonders stark beansprucht. Verwöhnen Sie das Haar daher vor dem Zubettgehen mit einer Haarwäsche, bei der Sie ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo und eine pflegende Spülung verwenden. Über den Tag schützen Sie Ihr Haar und die empfindliche Kopfhaut vor direkter Sonneneinstrahlung am besten mit leichten und atmungsaktiven Kopfbedeckungen. Allerdings bietet nicht jedes Material einen ausreichenden UV-Schutz. Als Orientierungshilfe dient bei Hüten und Kappen die Angabe „UPF“. Die Abkürzung steht für Ultra Protection Factor und gibt an, wie lange Sie sich mit der Kopfbedeckung der Sonneneinstrahlung aussetzen können. So gilt beispielsweise bei einem UPF von 20, dass Sie sich 20-mal länger in der Sonne aufhalten können als ohne Kopfbedeckung. Das Prinzip funktioniert also ähnlich wie das des Lichtschutzfaktors.

Welche Sonnencreme eignet sich für welchen Hauttyp?

So wie es unterschiedliche Produkttypen von Sonnenschutzmitteln gibt, kann die Haut von Mensch zu Mensch ein anderes Bedürfnis haben. Somit sollten Sie die richtige Sonnenpflege für Ihren Hauttyp wählen, um Ihre Haut mit einem für Ihr Hautanliegen geeignetem Produkt zu versorgen.


Sonnenschutz für trockene Haut

Bei trockener Haut ist die Funktion der natürlichen Hautschutzbarriere beeinträchtigt.[1] Eine feuchtigkeitsspendende Sonnencreme mit einer etwas reichhaltigeren, aber nicht klebrigen Formulierung eignet sich für diesen Hauttyp sehr gut. Der Sonnenschutz sollte zudem pflegende Inhaltsstoffe enthalten und die Hautbarriere bei der Regeneration unterstützen.

Sonnencreme für fettige oder zu Akne neigende Haut

Dieser Hauttyp benötigt eine Sonnenpflege mit einer leichten Textur, die nicht fettet und die Poren nicht verstopft. Besonders bei öliger Haut im Gesicht empfiehlt sich ein Sonnenschutzmittel, das zugleich den Glanz langanhaltend reguliert. Eine Formel mit Salicylsäure und Niacinamid mildert die Anzeichen von Unreinheiten und pflegt die Haut.[2]

Sonnencreme für empfindliche und zu Allergien neigende Haut

Empfindliche und zu Allergien neigende Haut benötigt einen Sonnenschutz mit einer sanften Formel ohne Duftstoffe, der die Haut nicht zusätzlich beansprucht. Ein hoher Lichtschutzfaktor und beruhigende Wirkstoffe schützen empfindliche Haut auch bei Sonnenallergie. Halten Sie sich zudem möglichst viel im Schatten auf und bedecken Sie Ihre Haut mit leichter, atmungsaktiver Kleidung.

Sonnencreme für empfindliche Haut im Gesicht

Das ANTHELIOS Invisible Fluid LSF 50+ ohne Duftstoffe eignet sich besonders für empfindliche Haut und für Haut, die zu Sonnenallergie neigt. Die wasserfeste und schweißresistente Formulierung hinterlässt keine Rückstände auf der Haut und lässt sich auf Gesicht und Körper anwenden.

Ursachen, Symptome und Tipps für zu Sonnenallergie neigende Haut

Gut zu wissen:

Alle Produkte von La Roche Posay enthalten Formulierungen, die dermatologisch getestet und für empfindliche Haut geeignet sind.

Der passende Sonnenschutz für verschiedene Lebensphasen

Ob in einem bestimmten Lebensabschnitt, zu einem besonderen Lebensereignis oder für natürliche Hautveränderungen – die Haut benötigt in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche und auf ihr gegenwärtiges Bedürfnis abgestimmte Sonnenpflege.


Sonnencreme für Babys und Kinder 

Die Haut von Kindern und Babys ist besonders sensibel und benötigt daher intensiven Schutz vor der Sonne. Eine Sonnencreme für Säuglinge sollte zudem hochverträglich und sanft zur Haut sein.

Setzen Sie Babys und Kinder unter 3 Jahren nicht direktem Sonnenlicht aus und schützen Sie die Haut durch leichte Kleidung und eine Kopfbedeckung. Tragen Sie auch im Schatten eine großzügige Menge Sonnenschutzmittel auf, um einen bestmöglichen Schutz vor UV-Strahlen zu gewährleisten. Eine Sonnencreme für Kinder sollte außerdem einen hohen Lichtschutzfaktor besitzen, leicht aufzutragen und wasserfest sein.

Sonnencreme in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollten Sie ganz besonders auf einen hohen Lichtschutzfaktor achten. Der veränderte Hormonspiegel kann Ihre Haut empfindlicher gegen UV-Strahlung machen, als Sie es normalerweise gewöhnt sind. Auch eine Hyperpigmentierung kann hormonbedingt in der Schwangerschaft auftreten.[1] Eine Sonnencreme für Schwangere sollte daher über Lichtschutzfaktor 50 verfügen, um die Haut bestmöglich zu schützen.

Sonnencreme gegen Falten

Ein Sonnenschutz mit antioxidativen Eigenschaften spendet der Haut Feuchtigkeit und schützt sie vor UV-Strahlung sowie äußeren Einflüssen wie Luftverschmutzung. Spezielle Sonnenschutzfilter und schützende Anti-Aging-Wirkstoffe wie Hyaluronsäure und Niacinamid mildern die Anzeichen der Hautalterung.

Anti-Aging-Sonnenschutz für das Gesicht

Der ANTHELIOS AGE CORRECT Photocorrection Täglicher Schutz mildert die Anzeichen der Hautalterung und beugt Pigmentflecken vor. Die ultraleichte Formel mit Hyaluronsäure, Niacinamid und PHE-Resorcinol versorgt die Haut 24 Stunden lang mit Feuchtigkeit.

Sonnenschutz für besondere Hautanliegen

Besondere Hautanliegen haben besondere Bedürfnisse und benötigen somit eine besondere Pflege, auch bezüglich der Sonnenpflege.


Sonnencreme bei zu Schuppenflechte oder zu Neurodermitis neigender Haut

Ähnlich wie bei trockener Haut befindet sich auch bei diesen Hautanliegen die Schutzbarriere im Ungleichgewicht und kann die Haut weniger vor äußeren Einflüssen schützen. Eine Sonnencreme für zu Schuppenflechte und Neurodermitis neigende Haut sollte nicht nur einen hohen UV-Schutz enthalten, sondern auch Pflegesubstanzen, die Feuchtigkeit spenden und die Hautbarriere stärken.

Sonnencreme für Kinder mit zu Neurodermitis neigender Haut

Das ANTHELIOS DERMO-KIDS Feuchtigkeits-Fluid LSF 50 bietet empfindlicher und zu Neurodermitis neigender Haut von Kindern intensiven Schutz und Pflege. Die sanfte und antioxidative Formel mit Sheabutter enthält keine Duftstoffe und zieht schnell ein. Das Fluid ist auch für Erwachsene geeignet.

Sonnenschutzmittel bei aktinischer Keratose

Aktinische Keratose ist eine frühe Form von hellem Hautkrebs. Sie entwickelt sich besonders durch eine chronische Beanspruchung der Haut durch UV-Strahlung. Daher ist ein konsequenter Schutz vor der Sonne notwendig, um eventuelle Therapien zu unterstützen und der Neuentstehung von aktinischen Keratosen entgegenzuwirken. Tragen Sie täglich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf und ziehen Sie Ihren Arzt oder Apotheker zu Rate.

Sonnenschutz bei Chemotherapie

Durch eine Chemotherapie erhöht sich die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung, wodurch es bei Krebspatienten schneller zu Sonnenbränden kommen kann. Die eingesetzten Chemotherapeutika schädigen die Zellen der Haut und lassen sie lichtempfindlicher sowie trockener werden. Die Haut benötigt während einer Chemotherapie und bis zu sechs Monate danach eine Sonnenpflege, die Feuchtigkeit spendet und keine unnötigen Duft- und Zusatzstoffe enthält. Lassen Sie sich bezüglich des Lichtschutzfaktors am besten von Ihrem Arzt beraten.

Sonnenschutz für Narben

Frische Narben sollten Sie sorgfältig vor Sonnenlicht schützen. UV-Strahlung kann die Regeneration der Haut negativ beeinflussen oder zu einer Hyperpigmentierung des Narbengewebes führen. Um die Narbenregion zu schützen und zusätzlich zu pflegen, tragen Sie einen feuchtigkeitsspendenden Sonnenschutz auf.

Tattoos und Sonnencreme    

Eine Tätowierung versetzt die Haut vorübergehend in einen Zustand, der einem intensiven Sonnenbrand ähnelt. Sie sollten frisch tätowierte Haut über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Ein Bad in der Sonne würde nicht nur die Haut zusätzlich beanspruchen, es könnte auch dazu führen, dass das Tattoo an Schärfe verliert oder sich verfärbt. Tragen Sie nach dieser Regenerationszeit ein Sonnenschutzmittel auf, das die Haut beruhigt und sie bei der weiteren Regeneration unterstützt.

Sonnencreme richtig anwenden

Die richtige Anwendung von Sonnencreme ist für deren Schutzwirkung essenziell. Dabei kann sich die Verwendung je nach Jahreszeit, Pflegeroutine und Dauer des Aufenthalts in der Sonne unterscheiden.


Sonnenschutz im Sommer

Im Sommer ist die UV-Strahlung am stärksten. Daher sollten Sie, abhängig vom Hauttyp, täglich einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50 verwenden. Tragen Sie das Sonnenschutzmittel sorgfältig auf alle unbedeckten Hautareale auf und achten Sie auch im Schatten auf einen ausreichenden Sonnenschutz.

Sonnenschutz im Winter

Auch im Winter ist Sonnencreme wichtig. Die Sonne hat zwar weniger Kraft, die UV-Strahlung ist jedoch das ganze Jahr über vorhanden und kann selbst dicke Wolkenschichten durchdringen. Während der kalten Jahreszeit benötigten Sie vor allem einen Sonnenschutz für das Gesicht. Eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 20 ist für den Winter ideal. Der restliche Körper ist in der Regel durch Ihre Kleidung ausreichend geschützt.

Sonnenschutz und Make-up: Die richtige Reihenfolge

Damit Ihr Gesicht vor UV-Strahlung geschützt ist und Ihr Make-up gleichzeitig perfekt zur Geltung kommt, sollten Sie die richtige Reihenfolge bei der Anwendung beachten:

  • Wenden Sie zuerst eine Tagespflege an und lassen Sie sie einige Minuten einziehen. Am besten eignen sich Feuchtigkeitscremes auf Wasserbasis.
  • Tragen Sie anschließend Ihr bevorzugtes Sonnenschutzmittel auf und lassen sie es idealerweise etwa 20 Minuten einwirken.
  • Abschließend können Sie Ihr Make-up auftragen. Wenn Sie einen Primer nutzen, tragen Sie diesen als erstes auf. 

Tipp: Make-up Produkte mit Lichtschutzfaktor

Ein Make-up mit Lichtschutzfaktor verleiht sowohl einen ebenmäßigen Teint als auch eine schützende Wirkung. Ein Puder mit Lichtschutzfaktor eignet sich außerdem gut zur Auffrischung Ihres Make-ups. Beachten Sie dabei jedoch, dass der Schutz durch die Produkte mit integriertem Sonnenschutz in der Regel nicht so effektiv ist, wie bei einer Sonnencreme, insbesondere im Sommer.

Wie oft sollte ich Sonnencreme nachcremen?

Bei der ersten Anwendung vor dem Sonnenbaden wird empfohlen, eine großzügige Menge des Sonnenschutzmittels aufzutragen und nach etwa 10 bis 15 Minuten nachzucremen, um den bestmöglichen Schutz zu erhalten. Anschließend sollten Sie etwa alle 2 Stunden nachcremen; nach Kontakt mit Wasser oder falls Sie stark schwitzen auch öfter. Tragen Sie im Schatten ebenfalls ausreichend Sonnenschutz auf.

Bitte beachten Sie, dass das Nachcremen weder die Schutzwirkung intensiviert noch die Schutzzeit verlängert.

 

After-Sun: Pflege nach dem Sonnenbad

Es gilt die Haut nicht nur vor und während der Sonneneinstrahlung zu schützen, sondern sie auch anschließend zu pflegen und sie mit wohltuenden, regenerierenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen zu versorgen.


Darum sollten Sie eine After-Sun-Pflege verwenden

Die Strahlung der Sonne beansprucht die Haut und trocknet sie aus. Daher kann sie in der Folge spannen, brennen oder schuppen. Eine After-Sun-Pflege kühlt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Sie wirkt beruhigend und unterstützt die Haut bei der Regeneration.

Welche Produkte eignen sich als After-Sun-Pflege?

After-Sun-Lotion oder auch After-Sun-Gel sollte grundsätzlich auch für empfindliche Haut geeignet sein. Eine sanfte und hautberuhigende Formel mit Thermalwasser und Lipid erneuernden Wirkstoffen mildert die Anzeichen beanspruchter Haut nach dem Sonnenbaden. Für ein wohltuendes Pflegeergebnis reinigen Sie Ihre Haut nach dem Sonnenbaden mit einem milden Duschgel und tragen Sie anschließend eine sanfte After-Sun-Pflege auf die trockene Haut auf.

WUSSTEN
SIE SCHON?

Tipps und Fragen rund um die Sonnenpflege

Das Thema Sonnenpflege hält ein paar typische Fragen und Tipps bereit, welche wir nachfolgend beantworten und Ihnen wertvolle Ratschläge mit auf den Weg geben wollen.


Wird man trotz Sonnencreme braun?

Auch bei Verwendung eines sehr hohen Lichtschutzfaktors werden Sie braun. Die Bräune entwickelt sich sogar schonender als ohne die Verwendung eines Sonnenschutzmittels. In der Regel dauert der Bräunungsprozess zwar etwas länger, dafür ist die Bräune meist jedoch langanhaltender.

Wie funktioniert Selbstbräuner?

Eine Alternative zum braun werden liegt in der Anwendung von selbstbräunenden Pflegeprodukten. Sogenannte Selbstbräuner für Gesicht und Körper verleihen der Haut eine natürlich wirkende Bräune ganz ohne Sonneneinstrahlung. Das funktioniert mithilfe des Bräunungsstoffes Dihydroxyaceton (DHA). Hierbei handelt es sich um Zuckermoleküle, die sich mit den Proteinen der obersten Hautschicht verbinden. Als Reaktion bildet sich ein Farbstoff, welcher der Haut die zarte Bräunung schenkt. Für die Anwendung in der Schwangerschaft gilt, dass Selbstbräuner zwar als unbedenklich eingestuft wird, es jedoch aufgrund des veränderten Hormonhaushaltes zu allergischen Reaktionen kommen kann.[1] Testen Sie das Produkt daher zur Sicherheit zunächst an einer kleinen Hautstelle.

Gesichtscreme mit Selbstbräuner

Die AUTOHELIOS Selbstbräunungs-Gel-Creme verleiht Ihrer Haut eine natürliche und ebenmäßige Bräune. Die cremige Gel-Textur mit Glycerin lässt sich leicht verteilen, wirkt beruhigend und spendet der Haut 8 Stunden lang Feuchtigkeit.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Ungeöffnet hält sich Sonnencreme mindestens 30 Monate. Angebrochene Tuben und Flaschen sind weniger länger haltbar. Wie lange genau, erfahren Sie durch einen Blick auf die Rückseite des Behältnisses. Dort befindet sich das Symbol eines kleinen, geöffneten Tiegels. Die darin aufgedruckte Zahl gibt die Haltbarkeit in Monaten an. So bedeutet beispielsweise „12M“, dass das Sonnenschutzmittel nach Anbruch noch 12 Monate haltbar ist. Geöffnete Sonnencreme sollten Sie stets kühl und trocken aufbewahren und nach Ablauf der Haltbarkeit entsorgen.

Unser Hautpflege-Tipp:

Eine Sonnenpflege, abgestimmt auf die Bedürfnisse Ihrer Haut, schützt vor dem Einfluss von UV-Strahlung und hat zugleich eine pflegende Wirkung. Auf diese Weise tragen Sie langfristig zum Wohlbefinden, zur Gesundheit und Schönheit Ihrer Haut bei.