Kollagen für die Haut: Wirkung, Kollagenaufbau und die richtige Pflege

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein der Haut. Es bildet das stützende Gerüst für die Festigkeit und Spannkraft des Bindegewebes. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Kollagenbildung jedoch ab. Dies fördert Falten und ein weniger straffes Hautbild. Hier erfährst du, warum das so ist und wie du die natürliche Kollagenproduktion mit der passenden Hautpflege unterstützen kannst.

Alles Wichtige zu Kollagen im Überblick

  • Kollagen ist das Strukturprotein, das in der Haut am häufigsten vorkommt und zu ihrer Festigkeit, Elastizität und Spannkraft beiträgt. 

  • Ab etwa dem 25. Lebensjahr nimmt die körpereigene Kollagenbildung stetig ab, sodass Straffheitsverlust und Falten sichtbar werden.  

  • UV-Strahlung gilt als einer der größten Beschleuniger des Kollagenabbaus. 

  • Wirkstoffe wie Retinol, Vitamin C, Peptide sowie täglicher UV-Schutz können die Kollagenproduktion fördern und einem beschleunigten Abbau der Kollagenfasern entgegenwirken. 

  • Eine wirksame Anti-Aging-Strategie kombiniert eine wissenschaftlich fundierte Hautpflegeroutine mit einem gesunden Lebensstil und konsequentem Sonnenschutz.  

  • Für deine tägliche Pflegeroutine eignen sich beispielsweise das PURE Vitamin C12 Serum, das RETINOL B3 Serum und ANTHELIOS Invisible Fluid UVMune 400 LSF 50+ von La Roche Posay.  

Was ist Kollagen?

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein im menschlichen Körper.1 Als solches gibt es den verschiedenen Zellen und Geweben ihre Struktur und Festigkeit. Es setzt sich aus Proteinketten zusammen, die wiederum hauptsächlich aus Aminosäuren bestehen. Je nach Art unterstützen Aminosäuren die Bildung von Hormonen, Enzymen, Knochen und Gewebe. Der Begriff Kollagen (auch: Collagen) stammt aus dem Griechischen und steht für „Leim erzeugend“. Seinen Namen verdankt Kollagen der ehemaligen Nutzung als Knochenleim im Holzhandwerk. 

Welche Kollagentypen gibt es?

Bislang konnten nachweislich 28 verschiedene Kollagentypen identifiziert werden.2 Für Haut und Bindegewebe sind vor allem die Typen 1, 2, 3, 4 und 5 relevant. Sie unterscheiden sich nach Vorkommen und Funktion.

 

Kollagentyp Funktion
Kollagentyp 1 Dieser Kollagentyp kommt in der Haut, der Hornhaut sowie in den Knochen, Bändern und Sehnen vor. 80 bis 90 % des Kollagens in der Haut besteht aus Typ 1.3
Kollagentyp 2 Der größte Anteil des Kollagentyps 2 befindet sich im Knorpelgewebe, in den Bandscheiben und im Glaskörper des Auges.
Kollagentyp 3 Diesen Kollagentyp findet man in der Haut, aber auch in Muskeln, Organen und Gefäßwänden.
Kollagentyp 4 Kollagentyp 4 ist Bestandteil der Basalmembran. Dies ist die dünne Grenzschicht zwischen Bindegewebe und Zellen.
Kollagentyp 5 Der Kollagentyp 5 ist insbesondere in der Hornhaut, den Haaren und der Plazenta vertreten.

Wie wirkt Kollagen auf die Haut?

Kollagen bildet gemeinsam mit Elastin, Ceramiden und Hyaluronsäure das Grundgerüst der Haut. Das Strukturprotein wird von Bindegewebszellen in der Lederhaut (Dermis), den Fibroblasten, hergestellt und verbindet sich dort zu einem dichten, festen Netz aus Kollagenfasern. Auf diese Weise erhält die Haut ihre Spannkraft, Festigkeit und Geschmeidigkeit. Da Kollagen für straffe Haut sorgt, wirkt es zugleich der Entstehung von Falten entgegen.

Auch bei unreiner oder zu Akne neigender Haut kann Kollagen helfen: Solche Hautzustände gehen häufig mit Rötungen und Entzündungen einher. Es gibt Hinweise darauf, dass Kollagen eine antientzündliche und somit beruhigende Wirkung in der Haut auslöst.4 Darüber hinaus werden Kollagen zellerneuernder Eigenschaften zugeschrieben. Dadurch kann es Aknenarben mildern und so zu einem ebenmäßigeren Teint beitragen.


Was kann topisches Kollagen – und was nicht? 

Topisches Kollagen, also Kollagen in Cremes oder Seren, kann die Hautoberfläche mit Feuchtigkeit versorgen und sie unmittelbar glatter erscheinen lassen. Aufgrund seiner großen Molekülstruktur kann es jedoch nicht in die Haut eindringen, um dort verlorene Kollagenfasern zu ersetzen oder aufzubauen. Deshalb ist es für deine Anti-Aging-Pflege sinnvoll, auf Wirkstoffe zu setzen, die die hauteigene Kollagenbildung unterstützen. Das gelingt mit Wirkstoffen wie Retinol, Vitamin C und Peptiden.

Warum verliert die Haut Kollagen?  

Die Haut verliert Kollagen vor allem durch natürliche Alterung, UV-Strahlung und Lebensstilfaktoren. Schon ab einem Alter von rund 25 Jahren verlangsamt sich der Stoffwechsel der Haut allmählich und die Kollagenbildung lässt nach.5 Für die Haut bedeutet dies, dass sie kontinuierlich an Festigkeit und Spannkraft verliert und dünner wird. Ein Mangel an Kollagen begünstigt so die Entstehung von feinen Linien bis hin zu ausgeprägteren Falten. Der Kollagenabbau wird jedoch nicht nur durch den natürlichen Alterungsprozess ausgelöst, sondern auch durch innere sowie äußere Einflüsse begünstigt. Dazu gehören etwa die natürliche Hautalterung, UV-Strahlung und der persönliche Lebensstil.


Wie beeinflusst natürliche Hautalterung den Kollagenabbau? 

Mit zunehmendem Alter arbeiten die Fibroblasten weniger aktiv. Dadurch wird neues Kollagen langsamer gebildet, während bestehende Fasern an Stabilität verlieren. Das Kollagennetzwerk wird dünner und weniger dicht, die Haut wirkt weniger straff und erste feine Linien sowie Fältchen können sichtbar werden. Gleichzeitig nimmt die Hautelastizität ab, sodass sich Mimikfalten mit der Zeit nicht mehr zurückbilden und dadurch tiefer ausgeprägt wirken.


Warum beschleunigt UV-Strahlung den Kollagenverlust? 

Die ultraviolette Strahlung der Sonne ist einer der wichtigsten äußeren Treiber auf den Kollagenabbau in der Haut. Die durch Sonnenlicht verursachte vorzeitige Hautalterung bezeichnet man auch als Photoaging. Vor allem UVA-Strahlen, also langwellige UV-Strahlung, dringen tief in die Haut ein und fördern die Bildung freier Radikale. Diese instabilen Moleküle setzen Prozesse in Gang, die kollagenabbauende Enzyme aktivieren und gleichzeitig die Neubildung von Kollagen hemmen.6 Dadurch verliert das Kollagengerüst der Haut nach und nach an Stabilität, und Falten können früher oder stärker sichtbar werden.


Welche weiteren Faktoren fördern den Kollagenabbau? 

Neben Hautalterung und UV-Strahlung können auch Rauchen, eine zuckerreiche Ernährung und hormonelle Veränderungen den Kollagenverlust beschleunigen.

  • Rauchen: Zigarettenrauch verringert die Sauerstoffversorgung der Haut und erhöht oxidativen Stress. Gleichzeitig werden kollagenabbauende Enzyme aktiviert, wodurch die Haut schneller an Elastizität verlieren kann. 

  • Zucker: Ein dauerhaft hoher Zuckerkonsum kann sogenannte Glykationsprozesse fördern.7 Dabei verbinden sich Zuckerbausteine mit Kollagenfasern, wodurch diese verhärten und weniger elastisch werden.

  • Hormonelle Veränderungen: Insbesondere in den Wechseljahren sinkt bei Frauen der Östrogenspiegel. Da Östrogene die Kollagenproduktion beeinflussen, kann der Kollagenverlust in dieser Lebensphase deutlich zunehmen.  

Wie kann man die körpereigene Kollagenbildung anregen? 

Der natürliche Alterungsprozess lässt sich zwar nicht aufhalten, eine gezielte Hautpflege kann die Haut jedoch dabei unterstützen, ihre natürlichen Regenerationsprozesse aufrechtzuerhalten. Im Mittelpunkt deiner Anti-Aging-Pflege steht daher die Förderung der körpereigenen Kollagenproduktion. Wissenschaftlich untersuchte und bewährte Wirkstoffe wie Retinol, Vitamin C und Peptide können die Bildung neuer Kollagenfasern fördern. Ergänzt wird deine Pflegeroutine durch eine konsequenten Sonnenpflege, die dazu beiträgt, bestehende Kollagenstrukturen langfristig zu erhalten.


Wieso gilt Retinol als besonders wirksam? 

Retinol gehört zur Gruppe der Retinoide und zählt zu den wissenschaftlich am besten untersuchten Wirkstoffen der Anti-Aging-Hautpflege. Es unterstützt die Hauterneuerung, kann die Aktivität der Fibroblasten fördern und so die Bildung neuer Kollagenfasern anregen. Gleichzeitig trägt Retinol dazu bei, das Hautbild zu verfeinern und feine Linien langfristig weniger sichtbar erscheinen zu lassen. Darüber hinaus kann eine regelmäßige Anwendung die Hautstruktur verbessern und zu einem glatteren sowie ebenmäßigeren Hautbild beitragen.


Welche Rolle spielt Vitamin C bei der Kollagensynthese? 

Vitamin C ist ein unverzichtbarer Kofaktor der natürlichen Kollagensynthese und unterstützt so die Bildung stabiler Kollagenfasern. Es besitzt antioxidative Eigenschaften und schützt die Haut vor freien Radikalen, die durch UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse entstehen können. Zusätzlich kann der Wirkstoff die Hautstruktur verbessern, zu einem ebenmäßigeren Teint beitragen und die Anzeichen frühzeitiger Hautalterung sichtbar mildern.


Wie helfen Peptide der Haut? 

Peptide bestehen aus kurzen Aminosäureketten und dienen der Haut als Signalstoffe. Bestimmte Signalpeptide haben die Fähigkeit, den Fibroblasten zu vermitteln, dass die Haut ihre natürlichen Regenerationsprozesse verstärken soll.8 Dadurch können sie die körpereigene Kollagenbildung unterstützen und die Hautstruktur langfristig stärken. Da Peptide in der Regel gut verträglich sind, lassen sie sich gut mit anderen Anti-Aging-Wirkstoffen wie Retinol oder Vitamin C kombinieren.


Warum ist UV-Schutz so wichtig für Kollagen? 

Täglicher UV-Schutz gehört zu den wichtigsten Maßnahmen gegen vorzeitigen lichtbedingten Kollagenabbau. Verwende idealerweise einen Breitband-Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor denn dieser schützt vor UVA- und UVB-Strahlen. UVA steht für langwellige ultraviolette Strahlung, UVB für kurzwellige ultraviolette Strahlung. Beide tragen zu Hautschäden bei. Sonnenschutz hilft, bestehende Kollagenstrukturen zu erhalten und lichtbedingter Hautalterung vorzubeugen. Du solltest ihn täglich verwenden, auch bei bewölktem Himmel oder im Winter.


Tipp: Die ANTHELIOS-Reihe von La Roche Posay bietet zuverlässigen Sonnenschutz passend zu deinem Hauttyp.

Kollagen oder Hyaluronsäure – was ist besser? 

Kollagen und Hyaluronsäure verfolgen unterschiedliche Ziele und ergänzen sich dabei sinnvoll. Kollagen bildet das strukturelle Gerüst der Haut und ist maßgeblich für ihre Festigkeit verantwortlich. Hyaluronsäure ist dagegen vor allem für ihre außergewöhnliche Fähigkeit bekannt, Wasser zu binden und die Haut intensiv mit Wasser zu versorgen.


Kollagen Hyaluronsäure
Strukturprotein der Haut Feuchtigkeitsbindender Bestandteil der Haut
Unterstützt Festigkeit und Spannkraft Unterstützt intensive Feuchtigkeitsversorgung
Wird von Fibroblasten gebildet Wird von Fibroblasten gebildet
Kollagenbildung kann durch geeignete Wirkstoffe unterstützt werden Kann Feuchtigkeit auf und in der Hautoberfläche binden
Fokus liegt auf der Stärkung der Hautstruktur Fokus liegt auf Hautfeuchtigkeit und Aufpolsterung

Welche Pflege unterstützt straffer wirkende Haut? 

Bei der Wahl der passenden Hautpflege kommt es vor allem auf hochwertige Inhaltsstoffe sowie sinnvolle, effektive Wirkstoffkombinationen an. Bei La Roche Posay findest du die richtige Anti-Aging-Pflege für straffer wirkende Haut. Dank der hochverträglichen Wirkstoffformeln sind die Pflegeserien von La Roche Posay auch für empfindliche Haut geeignet.


Schon gewusst? Alle La Roche Posay-Produkte enthalten wohltuendes Thermalwasser aus dem französischen Kurort La Roche-Posay. Dieses mineralreiche Quellwasser ist besonders für seine beruhigenden und gleichzeitig vitalisierenden Eigenschaften auf die Haut bekannt.


Welches Vitamin-C-Serum eignet sich für mehr Ausstrahlung?

Das La Roche Posay PURE Vitamin C12 Serum mit 12 % reinem Vitamin C, sanft peelender Salicylsäure, feuchtigkeitsspendender Hyaluronsäure und beruhigenden Neurosensine entfernt abgestorbene Hautzellen und mildert Falten. Das schnell einziehende, leichte Serum eignet sich für alle Hauttypen, verbessert die Ausstrahlung der Haut und unterstützt ein glatteres sowie ebenmäßigeres Hautbild.


Welches Retinol-Serum passt in die Abendroutine? 

Das La Roche Posay RETINOL B3 Serum kombiniert Retinol mit Vitamin B3 (Niacinamid) und eignet sich insbesondere für die abendliche Anwendung. Die Formulierung unterstützt die Hauterneuerung und trägt dazu bei, feine Linien sowie tiefe Falten langfristig zu mildern. Gleichzeitig kann das Serum einen ungleichmäßigen Hautton ausgleichen und die Poren verfeinern.


Welches Hyaluron-Serum spendet intensiv Feuchtigkeit? 

Das La Roche Posay HYALU B5 Suractivated Serum ist ein regenerierendes Anti-Falten-Serum mit vier Arten von Hyaluronsäure. Es versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit, polstert sie sichtbar auf und kann Falten sowie Volumenverlust entgegenwirken. Darüber hinaus unterstützt das Serum die Hautschutzbarriere und trägt zu einem glatteren, pralleren und geschmeidigeren Hautbild bei.


Welche Creme ergänzt die Routine bei Feuchtigkeitsverlust? 

Die La Roche Posay HYALU B5 Anti-Falten-Pflege mit zwei reinen Hyaluronsäuren, regenerierendem Vitamin B5 und pflegender Sheabutter versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit und trägt dazu bei, Falten sichtbar zu mildern, die Hautschutzbarriere zu stärken und die Haut geschmeidiger wirken zu lassen. Die Haut fühlt sich angenehm gepflegt an und erscheint glatter, praller sowie sichtbar revitalisiert.


Welcher Sonnenschutz ist täglich sinnvoll? 

Das La Roche Posay ANTHELIOS Invisible Fluid UVMune 400 LSF 50+ ist ein wasserfestes Sonnenfluid mit Lichtschutzfaktor 50+. Der sehr hohe Schutz gegen UVB- sowie ultralange UVA-Strahlen wirkt tiefen Zellschäden durch UV-Strahlen entgegen. Die leichte, nicht komedogene Formulierung hinterlässt ein unsichtbares Finish und kann auch unter dem Make-up angewendet werden.

Trinkkollagen und Kollagen-Pulver – was ist dran? 

Kollagen zum Trinken, als Pulver und als Kapseln gehören seit einigen Jahren zu den meistdiskutierten Anti-Aging-Produkten. Die wissenschaftliche Studienlage ist jedoch nicht eindeutig. Einige Untersuchungen weisen darauf hin, dass bestimmte Kollagenhydrolysate das Hautbild positiv beeinflussen können. Gleichzeitig unterscheiden sich die Studien deutlich hinsichtlich der Zusammensetzung sowie Dosierung der Präparate und auch des Studiendesigns. Deshalb lassen sich die Ergebnisse bislang nicht pauschal auf alle Produkte übertragen.9  

Fazit: So unterstützt du die natürliche Kollagenbildung der Haut  

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein der Haut und trägt zu ihrer Festigkeit sowie Spannkraft bei. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Kollagenproduktion ab, wodurch die Haut an Volumen und Straffheit verliert. Eine gezielte Anti-Aging-Pflege mit Wirkstoffen wie Retinol, Vitamin C und Peptiden kann die hauteigene Kollagenbildung unterstützen und die Haut straffer, praller und strahlender wirken lassen.

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Aktualisiert am XX.XX.2026

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Kollagen

1. Kann man Kollagen über Cremes der Haut zuführen?

Nur oberflächlich. Kollagen ist zwar ein beliebter Inhaltsstoff in der Hautpflege, es kann aufgrund seiner Molekülgröße jedoch nicht bis in tiefere Hautschichten gelangen. Kollagenhaltige Cremes pflegen die Haut vor allem an der Oberfläche und können ihre Feuchtigkeitsversorgung kurzfristig verbessern. Für eine langfristige Unterstützung ist eine Hautpflege sinnvoll, die auf kollagenstimulierende Wirkstoffe setzt und so die natürlichen Prozesse in der Haut fördert.

2. Wie kann ich die Kollagenbildung auf natürliche Weise anregen?

Mit Wirkstoffen, UV-Schutz und einem gesunden Lebensstil. Die körpereigene Kollagenbildung lässt sich durch verschiedene Maßnahmen unterstützen. Dazu gehören eine konsequente Hautpflege mit wissenschaftlich fundierten Wirkstoffen wie Retinol, Vitamin C und Peptiden sowie ein täglicher Breitband-Sonnenschutz. Auch ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf und dem Verzicht auf Rauchen kann dazu beitragen, die Haut langfristig zu unterstützen.

3. Ist Kollagen oder Hyaluronsäure besser gegen Falten?

Das hängt vom Hautbedürfnis ab, denn Kollagen und Hyaluronsäure erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Sie ergänzen sich jedoch sinnvoll. Fehlt der Haut vor allem Feuchtigkeit, kann Hyaluronsäure Trockenheitsfältchen mildern und die Haut aufgepolstert wirken lassen. Geht es dagegen um Festigkeit und Spannkraft, spielt Kollagen eine wichtige Rolle. In der Hautpflege werden deshalb Hyaluron und kollagenstimulierende Wirkstoffe häufig miteinander kombiniert.

4. Hilft Trinkkollagen oder Kollagen-Pulver der Haut?

Die Studienlage ist bisher nicht eindeutig. Einige Studien deuten auf mögliche positive Effekte hin, allerdings unterscheiden sich die untersuchten Präparate, Dosierungen und Studiendesigns teils erheblich. Deshalb lässt sich die Wirksamkeit von Trinkkollagen, Kollagen-Pulver und auch Kollagen-Kapseln derzeit nicht pauschal bewerten.

5. Ab wann verliert die Haut Kollagen?

Die Kollagenproduktion beginnt bereits ab Mitte 20 allmählich abzunehmen. Wie stark sich dieser natürliche Prozess auf das Hautbild auswirkt, ist jedoch individuell unterschiedlich. Neben dem Alter beeinflussen unter anderem genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen sowie Umwelteinflüsse und der persönliche Lebensstil, wann erste Anzeichen eines Kollagenverlusts sichtbar werden.

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Quellen:
  1.  Sandhu S. et al. Collagen in Health and Disease. Journal of Orofacial Research 2. 2012 Mar. URL: https://www.researchgate.net/publication/270898387_Collagen_in_Health_and_Disease 
  2. Ricard-Blum, S. The Collagen Family. Cold Spring Harb Perspect Biol. 2011 Jan; 3(1):a004978. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3003457/ 
  3. Reilly D., Lozano J. Skin collagen through the lifestages: importance for skin health and beauty. Plast Aesthet Res. 2021; 8:2. URL: https://parjournal.net/article/view/3863 
  4. Brandao-Rangel M. et al. Hydrolyzed Collagen Induces an Anti-Inflammatory Response That Induces Proliferation of Skin Fibroblast and Keratinocytes. Nutrients. 2022 Dec; 14(23):4975. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9736126/ 
  5. Kumar K. When Does Skin Begin to Age? MedicineNet.com 2021. URL: https://www.medicinenet.com/when_does_skin_begin_to_age/article.html 
  6. Rittié L., Fisher G. UV-light induced signal cascades and skin aging. Ageing Research Reviews. 2002 Sep; 1(4):705-720. URL: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1568163702000247?via%3Dihub 
  7. Danby F. Nutrition and aging skin: sugar and glycation. Clin Dermatol. 2010 Jul-Aug; 28(4):409-11. URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20620757/ 
  8. Pintea A. et al. Peptides: Emerging Candidates for the Prevention and Treatment of Skin Senescence: A Review. Biomolecules. 2025 Jan.; 15(1):88. URL: https://www.mdpi.com/2218-273X/15/1/88 
  9. Pu S. et al. Effects of Oral Collagen for Skin Anti-Aging: A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients. 2023 Apr; 15(9):2080. URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37432180/