Sonnenbrand behandeln und vorbeugen: So geht‘s

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Ein Tag voller Spaß und Entspannung in der Sonne bietet Erholung vom stressigen Alltag. Nicht selten nehmen wir jedoch ein Souvenir in Form eines Sonnenbrandes mit nach Hause. Was gegen die Verbrennung auf der Haut hilft und wie du Sonnenbrand effektiv vorbeugen kannst, erfährst du hier.

Wie äußert sich Sonnenbrand?

Die ersten Anzeichen von Sonnenbrand zeigen sich meist erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne. Die Haut spannt, fühlt sich warm an, brennt und rötet sich. Die beanspruchten Hautareale sind berührungsempfindlich und können schmerzen. Wie stark die Anzeichen ausgeprägt sind und wie lange der Sonnenbrand anhält, hängt von seinem Schweregrad ab. Ein leichter Sonnenbrand lässt meist innerhalb von einer Woche nach. Es gibt aber auch schwere Verläufe, die mit Bläschenbildung oder einem Ablösen der oberen Hautschichten einhergehen. In diesen Fällen ist die ärztliche Behandlung des Sonnenbrandes zwingend notwendig, um Infektionen und Narben vorzubeugen.

Wie gefährlich ist Sonnenbrand? 

Die Gefahren eines Sonnenbrandes werden häufig unterschätzt. Dabei bedeutet übermäßige Sonneneinstrahlung für die Haut eine starke Beanspruchung. Die ultraviolette Strahlung schädigt die Erbsubstanz in den Hautzellen so weit, dass der Körper gezielt für ein Absterben der betroffenen Zellen sorgt. Die Haut reagiert darauf mit einer Entzündung – dem uns bekannten Sonnenbrand. Doch dieser ist nicht nur unangenehm, sondern erhöht auch das Hautkrebsrisiko. So weiß die Wissenschaft heute, dass fünf Sonnenbrände mit Bläschenbildung im Jugendalter ausreichen, um das Risiko für Hautkrebs um 80 % zu erhöhen. Jedoch tragen auch leichte Sonnenbrände bereits dazu bei, das Hautkrebsrisiko erheblich ansteigen zu lassen. Darüber hinaus begünstigen ungeschützte Aufenthalte in der Sonne eine beschleunigte Alterung der Haut.

Was hilft gegen Sonnenbrand?

Bemerkst du einen Sonnenbrand, suche möglichst sofort Schatten auf. Als Nächstes solltest du die Haut kühlen. Hast du kaltes Wasser zur Verfügung, sorgt dies als erste Maßnahme für eine rasche Milderung. Ideal sind auch kühlende Umschläge, welche die Haut auf sanfte Weise beruhigen. Handelt es sich um einen leichten Sonnenbrand, eignen sich verschiedene Hausmittel sowie passende Pflegeprodukte zur Milderung der Anzeichen. Beobachte die Haut über die nächsten Stunden sorgfältig und suche gegebenenfalls einen Arzt auf.

 

Hausmittel gegen Sonnenbrand

Hausmittel können bei Sonnenbrand mildernd wirken und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut unterstützen. Je nach Hauttyp oder Hautzustand kann es aber auch zu unerwünschten Hautreaktionen kommen. Teste die Verträglichkeit daher am besten zunächst an einer kleinen Stelle, um eventuelle Reizungen auszuschließen.

  • Aloe vera Gel wird gerne verwendet, um die Haut bei einem Sonnenbrand zu beruhigen. Es ist in der Regel gut verträglich und hilft, die beanspruchte Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die antientzündlichen Eigenschaften des Aloe vera Gels wirken den schmerzhaften Rötungen bei Sonnenbrand entgegen.
  • Umschläge mit Quark oder Joghurt sind ebenfalls ein beliebtes Hausmittel gegen Sonnenbrand. Sie haben einen kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Effekt. Wende die Wickel jedoch nicht auf verletzter Haut mit Blessuren an.
  • Medizinischer Honig ist für seine antientzündliche und antibakterielle Wirkung bekannt. Er kann zur Regeneration der Haut nach einem Sonnenbrand beitragen. Nicht sterilisierter Haushaltshonig ist dagegen eher ungeeignet, da er Keime enthalten kann.

 

Hautpflege bei Sonnenbrand 

Während und auch einige Zeit nach einem Sonnenbrand benötigt die Haut viel Feuchtigkeit sowie Unterstützung bei der Regeneration. Ideal sind nun Cremes speziell für empfindliche und gereizte Haut. Wirkstoffe wie beispielsweise Panthenol und Thermalwasser sind für die Pflege der beanspruchten Haut besonders empfehlenswert. Panthenol fördert aktiv die Hautregeneration, wirkt beruhigend und spendet Feuchtigkeit. Thermalwasser mildert Hautreizungen und Rötungen, regt die Regeneration der Haut an und stärkt ihre Widerstandskraft. La Roche Posay CICAPLAST Baume B5 LSF 50 vereint diese beiden Wirkstoffe in einer Formel mit hautstärkendem Procerad und regenerierendem Madecassoside. Die Creme mit der angenehmen, nicht fettenden Textur schützt die Haut zudem mit Lichtschutzfaktor 50 vor den UV-Strahlen der Sonne.  

Tipp: Bei leichten Rötungen, Spannungsgefühlen und trockener Haut nach dem Sonnenbaden wirkt ein feuchtigkeitsspendendes After-Sun-Gel angenehm mildernd.

Wie kann man Sonnenbrand vorbeugen? 

Geht es um die Frage, wie man Sonnenbrand vorbeugen kann, scheint die Antwort zunächst offensichtlich: Eincremen! Damit Sonnencreme und Co. aber auch möglichst effektiv vor Sonnenbrand schützen können, sind einige Details wichtig.

  • Verwende einen Sonnenschutz mit Breitband-UV-Filtersystem. Das bedeutet, dass die Haut sowohl vor kurzwelliger UVB-Strahlung als auch vor langwelliger UVA-Strahlung geschützt wird. Dazu ist im Sommer ein hoher bis sehr hoher Lichtschutzfaktor (ab 30) empfehlenswert. ANTHELIOS UVMune 400 LSF 50+ von La Roche Posay ist auch für empfindliche Haut geeignet und bietet einen transparenten, wasserfesten und sehr hohen UV-Schutz.
  • Trage Sonnenschutzmittel immer großzügig auf. Es wird eine weitaus größere Menge benötigt, als es bei einer normalen Hautcreme der Fall wäre. Wird der Sonnenschutz zu dünn aufgetragen, ist die schützende Wirkung nicht oder nur eingeschränkt gegeben.
  • Creme alle Hautbereiche, die nicht durch Kleidung bedeckt sind, sorgfältig ein. Achte dabei auch auf die Stellen des Körpers, die häufig vergessen werden: Augenlider, Lippen, Ohren, Hals, Hände, Knie, Füße und Zehen. Die Kopfhaut benötigt ebenfalls einen zuverlässigen Sonnenschutz, zum Beispiel durch atmungsaktive Kopfbedeckungen.  

Fazit: Sonnenbrand rasch mildern und effektiv vorbeugen 

Bei Sonnenbrand handelt es sich um eine Entzündungsreaktion der Haut nach übermäßigem, ungeschützten Kontakt mit Sonnenstrahlung. Die beanspruchte Haut muss die Verbrennungen ausgleichen und benötigt dazu Unterstützung bei der Regeneration. Hier helfen beruhigende, feuchtigkeitsspendende und hautstärkende Pflegeprodukte sowie geeignete Hausmittel. Ein mittelschwerer bis schwerer Sonnenbrand erfordert dagegen eine ärztliche Behandlung. Da jeder Sonnenbrand ein deutlich erhöhtes Hautkrebsrisiko bedeutet, ist Vorbeugen hier besonders wichtig. Dazu gehört vor allem das sorgfältige Eincremen mit einer Sonnenpflege. Gut geschützt, kannst du die langen Sommertage ungetrübt genießen.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zum Thema Sonnenbrand

Bestimmte Nährstoffe können die Haut gezielt bei der Regeneration unterstützen, indem sie wichtige Bausteine für Reparaturprozesse liefern. Proteine fördern die Erneuerung geschädigter Hautzellen, während Spurenelemente wie Zink an der Wundheilung beteiligt sind. Omega-3-Fettsäuren können helfen, entzündliche Reaktionen abzuschwächen. Zusätzlich ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, da die Haut nach einem Sonnenbrand verstärkt Feuchtigkeit verliert. Ernährung wirkt dabei unterstützend von innen – für eine vollständige Regeneration bleibt eine geeignete, beruhigende Hautpflege entscheidend.
Antioxidantien helfen, UV-bedingte Zellschäden gezielt zu begrenzen. Nach einem Sonnenbrand entstehen freie Radikale, die Kollagen abbauen und Pigmentveränderungen begünstigen können. Wirkstoffe wie Vitamin C, Vitamin E oder Niacinamid neutralisieren diese Prozesse und unterstützen die Haut dabei, sich zu regenerieren. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die Hautstruktur langfristig zu schützen. In Kombination mit feuchtigkeitsspendender und beruhigender Pflege kann so das Risiko für vorzeitige Hautalterung und ungleichmäßigen Teint reduziert werden.
Die Schwere eines Sonnenbrands erkennst du an den sichtbaren Hautreaktionen – und daran richtet sich auch die Pflege. Leichte Formen zeigen sich durch Rötung und Spannungsgefühl. Hier helfen Kühlung und feuchtigkeitsspendende Pflege mit Glycerin oder Panthenol, um die Haut zu beruhigen. Bei stärkeren Ausprägungen treten Schmerzen, Schwellungen oder Blasen auf – in diesem Fall sollte die Haut konsequent gekühlt, vor weiterer Sonne geschützt und mit regenerierender Pflege unterstützt werden. Schwere Verläufe mit großflächigen Blasen oder Fieber sollten ärztlich abgeklärt werden.
Ein unbehandelter Sonnenbrand kann die Haut langfristig schädigen. Zu den Konsequenzen zählen vorzeitige Hautalterung, Pigmentveränderungen und ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs. Konkret bedeutet das: Die Haut kann schneller Falten entwickeln, ungleichmäßig nachdunkeln oder empfindlicher auf Sonne reagieren. Zusätzlich kann sich die Hautschutzbarriere verschlechtern, wodurch die Haut empfindlicher und anfälliger für äußere Reize wird. Eine frühzeitige, geeignete Pflege hilft, die Regeneration der Haut zu unterstützen und Folgeschäden zu reduzieren.
Frühe Kühlung und konsequenter UV-Schutz können Blasenbildung reduzieren – denn wird die Haut sofort entlastet und beruhigt, fällt die Entzündungsreaktion oft schwächer aus. Anschließend hilft eine feuchtigkeitsspendende Pflege, um die Hautschutzbarriere zu stabilisieren. Inhaltsstoffe wie Panthenol, Glycerin oder Thermalwasser, wie auch enthalten in der ANTHELIOS After Sun Milch von La Roche-Posay enthalten, unterstützen die Regeneration und wirken beruhigend. Entwickeln sich dennoch Blasen, sollten sie nicht geöffnet werden, da sie die Haut vor Infektionen schützen. Bei größeren oder schmerzhaften Blasen sollte außerdem ärztlicher Rat eingeholt werden.
Ein Sonnenbrand ist eine UVB-bedingte Hautzellschädigung, eine Sonnenallergie ist dagegen eine Immunreaktion. Bei einem Sonnenbrand kommt es durch die direkte Schädigung der Hautzellen durch UVB-Strahlung zu Entzündungsreaktionen mit Rötung, Hitzegefühl und Schmerzen. Die immunologische Reaktion einer Sonnenallergie hingegen bedeutet, dass UV-Strahlung körpereigene Stoffe verändert und eine Abwehrreaktion auslöst. Typisch sind juckende Papeln oder Bläschen, häufig an Armen, im Dekolleté oder an den Beinen. Ein Sonnenbrand tritt meist wenige Stunden nach der Exposition auf, eine Sonnenallergie zeigt sich verzögert und kann bereits durch geringere UV-Belastung ausgelöst werden.

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