Alles Wichtige zur Sonnencreme bei Akne im Überblick
• Zu Akne neigende Haut ist häufig auch ölig und dadurch von übermäßigem Hautglanz geprägt.
• Täglicher Sonnenschutz ist auch bei Akne unerlässlich, um die Haut vor UV-bedingten Schäden zu bewahren.
• Viele Sonnencremes scheinen jedoch zu reichhaltig für dieses Hautanliegen zu sein, verstopfen die Poren und verstärken den öligen Glanz der Haut.
• Zudem können bestimmte Duftstoffe die bereits gereizte Haut zusätzlich irritieren.
• Der Sonnenschutz sollte daher speziell für zu Akne neigende Haut geeignet sein.
• Wichtig sind vor allem leichte, nicht komedogene Formeln, die sich nicht in den Poren absetzen.
• Sonnenschutz mit mattierendem Effekt mildert Hautglanz und sorgt für einen ebenmäßigeren Teint.
• Besonders geeignet sind beispielsweise das ANTHELIOS Transparente Anti-Glanz-Spray LSF 50 oder das ANTHELIOS UVMune 400 Oil Control Fluid LSF 50+.
Welche besonderen Merkmale weist zu Akne neigende Haut auf?
Akne entsteht im Wesentlichen durch verstopfte Talgdrüsen. Sie sondern ein fein abgestimmtes Talggemisch ab, das die Haut vor äußeren Einflüssen schützt und wichtig für ihre Geschmeidigkeit ist. Verschiedene Faktoren können jedoch dazu führen, dass zu viel Talg produziert wird und dieser sich in den Poren absetzt. Dabei entstehen die berühmten Mitesser – kleine weiße oder schwarze Talgpfropfen. Bei Kontakt mit Bakterien werden diese schließlich zu entzündlichen Pickeln. Oft bilden sich Pickel nur einzeln und einmalig oder unregelmäßig. Kehren die Hautunreinheiten allerdings häufiger zurück, bleiben hartnäckig bestehen und treten flächiger auf, wird dieser Zustand als Akne bezeichnet. Der Teint wirkt insgesamt ölig und die Poren sind sichtbar vergrößert.
Gut zu wissen: In einigen Fällen kann Akne auch in Verbindung mit trockener Haut auftreten. Neigt die Haut zu Trockenheit, ist ihre natürliche Schutzbarriere geschwächt. Dadurch können Bakterien leichter in die Haut eindringen und Unreinheiten fördern.
Wie verhält sich zu Akne neigende Haut im Sommer?
Im Sommer sorgen die warmen bis heißen Temperaturen für eine erhöhte Talgdrüsenaktivität. So kann es sein, dass sich der Hautglanz und auch das Erscheinungsbild der Akne verstärkt. Vermehrtes Schwitzen kann die Entstehung von Pickeln ebenfalls begünstigen. Hier muss allerdings zwischen Akne und Hitzepickeln unterschieden werden. Letztere entstehen, wenn die Schweißdrüsen verstopfen und der Schweiß auf der Hautoberfläche nicht verdunsten kann. Die kleinen Pusteln oder Bläschen jucken oft stark und werden von Rötungen begleitet. Sie bilden sich meist innerhalb von einigen Stunden bis wenigen Tagen selbstständig zurück.
Können Pickel durch Sonnencreme entstehen?
Nicht selten entsteht der Eindruck, dass es durch Sonnencreme erst recht zu Hautunreinheiten kommt. Tatsächlich ist dies möglich, wenn der Sonnenschutz nicht speziell für zu Unreinheiten neigende Haut konzipiert ist. Oft ist der Fettanteil in Sonnencremes zu hoch. Auch die enthaltenen Emulgatoren können die Entstehung von Unreinheiten begünstigen. Emulgatoren verbinden Fett und Wasser und sorgen so für eine angenehme, seidige Konsistenz der Creme. Jedoch kann dies insbesondere bei einer übermäßigen Talgproduktion der Haut zu viel sein und die Poren zusätzlich verstopfen. Auch Hautreizungen und die sogenannte Mallorca-Akne werden so begünstigt. Daher sollte der Sonnenschutz bei Akne in jedem Fall nicht komedogen sein. Darüber hinaus können verschiedene Duftstoffe die Haut zusätzlich reizen und so entzündliche Pickel intensivieren.Was bedeutet nicht komedogene Sonnencreme?
Den Hinweis „nicht komedogen“ hast du vielleicht schon einmal in Zusammenhang mit Kosmetika gehört. Komedogen ist eine Ableitung aus dem lateinischen Wort „comedore“. Übersetzt bedeutet dies „essen“. Komedogene Inhaltsstoffe können demnach die Entstehung von Mitessern begünstigen. In diese Kategorie fallen beispielsweise tierische Fette, wie etwa Lanolin. Einige Pflanzenöle sind ebenfalls komedogen, insbesondere Olivenöl, Kokosöl und Kakaobutter. Darüber hinaus können aus Mineralöl gewonnene Inhaltsstoffe die Komedogenität von anderen Wirkstoffen beeinflussen.
Welche Sonnencreme bei Akne passt zu mir?
Die richtige Sonnencreme für zu Akne neigende Haut ist nicht komedogen, nicht zu reichhaltig und fettet nicht. Idealerweise enthält dein Sonnenschutz darüber hinaus Wirkstoffe, die Hautunreinheiten mildern.
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• Die La Roche Posay ANTHELIOS UVMune 400 Oil Control Gel-Creme LSF 50+ schützt empfindliche Haut mit Lichtschutzfaktor 50+ und ist dabei sowohl wasserfest als auch schweißresistent. Die nicht fettende Sonnencreme für das Gesicht absorbiert dank mattierendem Airlicium™ überschüssigen Talg und hilft dabei, Hautglanz zu kontrollieren.
• Das La Roche Posay ANTHELIOS UVMune 400 Oil Control Fluid LSF 50+ mit Lichtschutzfaktor 50+ bietet einen sehr hohen UV-Schutz für die tägliche Anwendung. Dank der ultraleichten Textur zieht das Sonnenfluid schnell ein und hinterlässt ein mattiertes Finish.
Was gibt es bei der Anwendung von Sonnenschutz im Gesicht zu beachten?
Damit dein Sonnenschutz seine Wirkung bestmöglich entfalten kann, ist die richtige Anwendung wichtig. Trage ihn täglich als letzten Schritt deiner Pflegeroutine auf, alternativ kurz vor dem Sonnenbaden. Verwende eine großzügige Menge und verteile das Produkt gleichmäßig. Lasse den Sonnenschutz kurz einziehen, bevor du Make-up aufträgst. Bei längerem Aufenthalt im Freien solltest du den Schutz alle zwei bis drei Stunden sowie nach dem Schwitzen, Schwimmen oder Abtrocknen erneuern. Das gilt auch für wasser- und schweißresistente Formeln.
Tipp: Wenn es schnell gehen soll, ist ein Sonnenspray zur Auffrischung ideal. Das La Roche Posay ANTHELIOS Transparente Anti-Glanz-Spray LSF 50 ist ein Sonnenschutz für das Gesicht, der mattiert und einzieht, ohne zu kleben. Zusätzlich spendet Glycerin wichtige Feuchtigkeit. Auch hier ist wichtig: großzügig auftragen!
Nicht vergessen: Sonnenschutz wieder entfernen
Eine sanfte Reinigung nach dem Sonnenbaden oder abends vor dem Schlafengehen ist ebenso essenziell wie die richtige Anwendung. Im Laufe des Tages vermischt sich der Sonnenschutz mit Talg, Schweiß und Schmutzpartikeln. Reinigst du dein Gesicht anschließend nicht gründlich, können diese Rückstände die Poren verstopfen. Das fördert wiederum Mitesser und Pickel. Die La Roche Posay EFFACLAR Tiefenreinigende Waschcreme eignet sich für fettige bis sehr fettige, zu Unreinheiten und Akne neigende Haut. Die porentiefe Gesichtsreinigung mit Salicylsäure, Glycacil und Tetrasodium EDTA befreit die Poren, löst Verhornungen und entfernt überschüssigen Talg. Trage im Anschluss deine Gesichtspflege für unreine Haut auf, wie zum Beispiel La Roche Posay EFFACLAR Duo+M. Die Anti-Pickel-Creme klärt, stärkt und beruhigt deine Haut mit Niacinamid, Phylobioma und Procerad.
Hilft Sonnencreme gegen Pickel?
Sonnencreme wirkt nicht direkt gegen Pickel, kann aber helfen, das Hautbild zu verbessern. UV-Strahlung kann Entzündungen fördern und auf diese Weise den Zustand von unreiner oder zu Akne neigender Haut verstärken. Ein auf dein Hautanliegen abgestimmter Sonnenschutz trägt also wesentlich dazu bei, Pickeln entgegenzuwirken. Enthält der Sonnenschutz außerdem Wirkstoffe wie Zink oder Niacinamid, mildert dies Unreinheiten zusätzlich. Ein weiterer Vorteil: Da Sonnencreme und Co. die Bildung des Farbpigments Melanin zur Bräunung der Haut hemmen, beugt die tägliche und richtige Anwendung auch dunklen Pickelmalen vor.Fazit: Die passende Sonnencreme für das Gesicht bei Akne
Bei zu Akne neigender Haut fällt die Wahl der richtigen Sonnencreme nicht immer leicht. Häufig besteht die Sorge, dass der Sonnenschutz Unreinheiten begünstigt. Diese Bedenken sind jedoch unbegründet, wenn eine Sonnenpflege speziell für unreine Haut verwendet wird. Die nicht komedogenen, nicht fettenden Formeln schützen die Haut, ohne sich in den Poren abzusetzen und diese zu verstopfen. Sonnencremes mit mattierendem und Teint korrigierendem Effekt wirken Unreinheiten sogar gezielt entgegen und sorgen so für ein ausgeglichenes, ebenmäßiges Hautbild.
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