1. Mögliche Ursache: Akne ist genetisch bedingt
Zu Akne neigende Haut ist weit verbreitet: Sie betrifft 80 % der Teenager und 40 % der Erwachsenen. Eine mögliche Ursache für Akne im Gesicht und am Körper ist die genetische Veranlagung mancher Menschen, zu viel Talg (Hautfett) zu bilden. Dies verstopft die Poren und schafft einen Nährboden für Pickel verursachende Bakterien. Bei einer genetischen Veranlagung brauchen Akne-Therapien oft länger, bis sie eine Wirkung zeigen und können meist auch keine vollständige Abhilfe verschaffen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Hautpflege gegen Akne und Unreinheiten kannst du dennoch sichtbare Verbesserungen des Hautbilds erzielen.
2. Mögliche Ursache: Akne ist hormonell bedingt
Einer der Hauptauslöser für Akne sind Hormone – genauer gesagt die männlichen Sexualhormone (Androgene), zu denen auch das Testosteron gehört. Androgene werden sowohl in den Hoden von Männern als auch den Eierstöcken von Frauen produziert – bei Frauen allerdings im Normalfall in wesentlich geringerer Menge. Diese Hormone stimulieren die Talgdrüsen der Haut, was zu einer erhöhten Sebumproduktion führen kann. Fettige Haut ist wiederum anfälliger für Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Besonders starke Akneschübe treten typischerweise in Phasen hormoneller Veränderungen oder Schwankungen auf, wenn Männer und Frauen mehr Androgene als üblich bilden. So zählen als Ursachen für hormonelle Akne insbesondere die Pubertät sowie speziell bei Frauen das prämenstruelle Syndrom (PMS), eine Schwangerschaft und die Wechseljahre.
Tipp: Während der Schwangerschaft kann es sinnvoll oder sogar notwendig sein, deine Hautpflege anzupassen. Setze in dieser Zeit auf sanfte Formulierungen mit möglichst wenigen Inhaltssoffen, wie beim La Roche Posay TOLERIANE Sensitive Fluide. Die leichte feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme mit Glycerin und Niacinamid beruhigt und schützt fettige Haut sowie Mischhaut. Auf Wirkstoffe wie Retinol oder Salicylsäure solltest du hingegen verzichten oder sie nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden. Die La Roche Posay EFFACLAR A.Z. Gel-Creme für fettige und zu Unreinheiten neigende Haut wirkt vor allem bei hormoneller Akne. Sie ist eine sanfte Gel-Creme mit Drei-Säuren-Komplex. Azelainsäure, Salicylsäure und Hyaluronsäure spenden wichtige Feuchtigkeit, wirken Unreinheiten entgegen und mattieren den Teint.
3. Mögliche Ursache: Akne durch Stress
Akne kann auch seelische Ursachen haben: Lange Arbeitstage, Prüfungen oder Deadlines – andauernder psychischer und physischer Druck führt nicht selten zu chronischem Stress, was wiederum Akne und allgemein unreine Haut hervorrufen kann. Wissenschaftliche Forschungen haben eine Verbindung zwischen einem hohen Stresslevel und dem Schweregrad von Akne bestätigt. Grund ist die vermehrte und konstante Ausschüttung von Stresshormonen, die die Talgproduktion anregen. Das wiederum verwandelt die Haut in einen Nährboden für Bakterien und damit einhergehenden Unreinheiten. Mit bewusster Entspannung tust du also nicht nur dir, sondern auch deiner Haut etwas Gutes. Versuche, so oft es geht, Pausen einzubauen, mit Freunden auszugehen, Sport zu treiben oder einfach mal gar nichts zu tun – auf diese Weise wird sich deine Haut sichtbar verbessern.4. Mögliche Ursache: Akne durch Sonne
Ein hartnäckiger Mythos über Akne lautet, dass Sonnenlicht gut für unreine, zu Akne neigende Haut sei. Dies ist jedoch nicht richtig. Zwar kann gebräunte Haut vorübergehend ebenmäßiger und weniger fettig wirken. Das ist aber nur von kurzer Dauer und kehrt sich längerfristig ins Gegenteil um. Zum Schutz vor UV-Strahlen verdickt sich die oberste Hornschicht der Haut zur sogenannten Lichtschwiele. Dadurch erhöht sich zwar ihr Eigenschutz gegenüber der Sonne, sie kann Wasser und feuchtigkeitsspendende Pflegestoffe aber weniger gut aufnehmen und speichern. Die Haut trocknet zunehmend aus und versucht zum Ausgleich, mehr Talg zu bilden. Diese Kombination aus Fett und einer festeren Schicht aus abgestorbenen Hornzellen kann die Poren verstopfen, sodass Talg nicht mehr normal abfließt und Mitesser und Pickel entstehen. Auf diese Weise kann ein Aufenthalt in der Sonne einen Akneschub auslösen.
Pickelmale und Aknenarben durch Sonne
Übermäßige UV-Strahlung ist zudem ein Hauptfaktor für braune Pigmentflecken auf der Haut, auch als postinflammatorische Hyperpigmentierung bekannt. Dabei produziert die Haut als Entzündungsreaktion auf UV-Strahlen dunkle Melaninpigmente. Das Ergebnis: Pigmentflecken, die den Teint noch unregelmäßiger und Aknenarben auffälliger erscheinen lassen.
Schon gewusst? Diese Hautreaktionen auf die Sonne können sowohl im Sommer als auch im Winter auftreten. Um unreine, zu Akne neigende Haut möglichst gut vor der Sonne zu schützen, ist ein nicht fettender und nicht komedogener Sonnenschutz empfehlenswert. Hier ist zum Beispiel eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor ideal: La Roche Posay EFFACLAR Duo(+) LSF30 kombiniert wirksame Inhaltsstoffe wie Niacinamid und Procerad gegen Unreinheiten mit Breitspektrum-UV-Filtern.
5. Mögliche Ursache: Akne durch Smog
Ein weiterer Stressfaktor für die Haut ist Smog, also durch Emissionen verursachte Luftverschmutzung. Feinstaubpartikel können in die Schutzbarriere der Haut eindringen und diese schädigen. Zusammen mit der Ozonbelastung und anderen Umweltschadstoffen können sie eine Kettenreaktion auslösen, die zur Oxidation der Lipide auf der Hautoberfläche führt. Dadurch kann sich die Zusammensetzung des Talgs verändern und zu einem Mangel an Vitamin C und E führen – zwei effektiven, zellschützenden Antioxidantien. Fehlt es der Haut an antioxidativem Schutz und wird ihre Hautschutzbarriere dauerhaft angegriffen, gerät sie aus dem Gleichgewicht und kann sich weniger effektiv regenerieren. Die Folge können verstärkte Talgproduktion, übermäßiger Glanz, verstopfte Poren, Mitesser und Pickel sowie ein insgesamt unebenmäßiger, fahler Teint sein. Neben einer gründlichen Gesichtsreinigung am Abend ist es daher wichtig, die Haut mit Antioxidantien in Form eines Serums oder einer Tagescreme gegen äußere Einflüsse zu schützen.
Gut zu wissen: Antioxidantien können die schützende Wirkung von Sonnencremes steigern.
6. Mögliche Ursache: Akne durch trockene Haut
Pickel, Unreinheiten und Mitesser gehen in den meisten Fällen mit fettiger Haut einher, aber auch trockene Haut kann Anzeichen von Akne wie Unreinheiten und Pickel entwickeln. Das klingt zunächst paradox, ist es aber bei genauerer Betrachtung gar nicht. Denn auch trockene, feuchtigkeitsarme Haut kann zu einer erhöhten Talgbildung neigen. Hinzu kommt, dass sie zudem stärker verhornt und sich lose Hautschüppchen auf der Hautoberfläche ansammeln. Hautschüppchen und überschüssiger Talg können die Poren verstopfen und einen idealen Nährboden für das Bakterium Propionibacterium acnes bieten. Dieses vermehrt sich in verstopften Poren und ist häufig die Ursache von entzündlicher Akne. Bei der Pflege von trockener, zu Akne neigender Haut solltest du daher besonders sanft vorgehen, um sie nicht zusätzlich auszutrocknen. Scharfe Produkte und Peelings können die Hautschutzbarriere angreifen und empfindlicher machen sowie zu Rötungen und Schuppenbildung führen.7. Mögliche Ursache: Akne durch Lebensmittel
Auch bestimmte Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index sowie Milchprodukte und Alkohol können Pickel und Anzeichen von Akne fördern. Daher solltest du diese nur in Maßen genießen, falls du einen Zusammenhang zwischen bestimmten Produkten und Akneschüben bei dir feststellst. Lasse dich hierzu bei Bedarf hautärztlich beraten.
Fazit: Es gibt verschiedene Ursachen für Akne
Zwar liegt die Ursache für Akne und unreine Haut immer in einer erhöhten Talgbildung, die zu Mitessern und Pickeln führt. Allerdings gibt es verschiedene Auslöser für eine erhöhte Talgdrüsenaktivität – von hormonellen Veränderungen über UV-Strahlen bis hin zu Stress. Daher solltest du am besten immer hautärztlich abklären lassen, warum deine Haut zu Akne neigt. So kannst du ihre Anzeichen mit einer darauf abgestimmten Hautpflege, Lebensweise oder professionellen Aknebehandlungen effektiv mildern.
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Aktualisiert am 09.01.2026
