PSORIASIS: URSACHEN, SYMPTOME UND BEHANDLUNGEN

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Psoriasis ist eine chronische Entzündung der Haut, die genetisch bedingt sein kann. Sie hat die Tendenz in Zeiten von Stress, bei Infektionen, Verletzungen der Haut oder bei Einnahme bestimmter Medikamente aufzutreten. Die klassischen Symptome von Psoriasis sind rote Hautstellen mit silbriger Schuppung an Stellen wie Knien, Ellbogen, Bauchbereich, unterer Rücken und Kopfhaut. Die von Psoriasis betroffenen Hautstellen jucken und können ein brennendes oder stechendes Hautgefühl hervorrufen.

 

Was ist die Ursache von Psoriasis? Ein hyperaktives Immunsystem, das zu einer erhöhten Zellerneuerung der Hautoberfläche führen kann. Psoriasis kann mit Cremes, Lichttherapie und bestimmten oralen Medikamenten, wie Methotrexat, Spa-Therapie oder "biologischen" Injektionen behandelt werden. Psoriasis und Ekzeme weisen gewisse Ähnlichkeiten auf, aber auch ganz klar Unterschiede, die Sie in unserer zusammenfassenden Tabelle in diesem Artikel entdecken können.

WAS IST PSORIASIS?

Psoriasis ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Haut. Sie ist "chronisch", da sie über einen längeren Zeitraum bestehen kann, und "entzündlich", da sie eine Überreaktion des Immunsystems beinhaltet. Psoriasis hat die Tendenz bei Menschen mit genetischer Prädisposition aufzutreten (es ist vererbbar). Es beginnt oftmals im Erwachsenenalter und hat die Tendenz, in Zeiten von Stress aufzutreten. Es gibt einige verschiedene Subtypen von Psoriasis (Plaque-Psoriasis, Psoriasis Guttata, Inverse Psoriasis, Psoriasis Pustulosa und Erythrodermie). In diesem Artikel fokussieren wir uns auf die Plaque-Psoriasis, die 90 % der Fälle ausmacht.

Möchten Sie über die Unterschiede zwischen Ekzemen und Psoriasis mehr erfahren? Klicken Sie HIER, um unsere Zusammenfassung zu überspringen.

URSACHEN VON PSORIASIS

Wodurch können Psoriasis-Schübe verursacht werden?

Studien an Zwillingen haben ergeben, dass Psoriasis vererbt wird oder es sich um eine genetische Prädisposition handelt. Zwillinge mit Psoriasis können unterschiedlich stark betroffen sein, da die Schübe von verschiedenen Faktoren verursacht werden können.

  • Stress, Überarbeitung oder emotionale Blessur
  • Kleidung, die auf der Haut reibt
  • Bestimmte geläufige Medikamente, inklusive Beta-Blocker, NSAIDs (Ibuprofen, Diclofenac, etc.), Lithium- und Malariabehandlungen
  • Infektionen (vor allem Nasen- und Halsinfektionen)
  • Verletzungen der Haut wie Sonnenbrand oder Tattoos können zu Schüben führen. Man nennt dies das Köbner-Phänomen.

SYMPTOME VON PSORIASIS

Wie sieht Psoriasis aus?

Bei Plaque-Psoriasis können sich harte rote Hautstellen und verdickte Haut mit weißen Schuppen entwickeln. Die Plaques (Hautstellen) finden sich häufig in Zonen, die Reibung erfahren: Knie, Ellenbogen, Bauchbereich und unterer Rücken. Sie können auch an der Kopfhaut, Händen und Füßen vorkommen. Von Psoriasis betroffene Menschen nehmen oft Veränderungen der Nägel wahr, in Form von brüchigen und sich spaltenden Nägeln (als Onycholysis bekannt). Wenn Ihre Haut zu Psoriasis neigt, lesen Sie weiter, um mehr über die richtige Pflege zu erfahren.

Habe ich ein Ekzem oder Psoriasis? Sowohl Ekzeme als auch Psoriasis können juckende rote Hautstellen hervorrufen, es handelt sich aber um unterschiedliche Hauterkrankungen. KLICKEN SIE HIER für unseren Leitfaden und um herauszufinden, von welcher Art Ihre Haut betroffen sein könnte.

WARUM BILDET PSORIASIS
PLAQUE?

Psoriasis:

Alles über die Geschwindigkeit von Zellerneuerung erfahren.

Psoriasis wird durch chronische Entzündungen verursacht. Typisch hierfür sind T-Lymphozyte, Immunzellen die in von Psoriasis betroffener Haut vorkommen. Die daraus resultierende Entzündung beschleunigt den Zellerneuerungsprozess, der die Produktion von Keratinozyten verstärkt (abgestorbene Zellen an der Hautoberfläche). Normalerweise benötigen Zellen bei jungen Menschen im Durchschnitt 28 Tage, um von der Basalschicht der Epidermis an die Oberfläche zu gelangen (die Hornschicht), bei Psoriasis dauert es lediglich 3 - 4 Tage. Dadurch beginnen sich abgestorbene Hautzellen an der Oberfläche zu häufen, und verursachen so rote schuppige Hautstellen.

DIE RICHTIGE PFLEGE BEI PSORIASIS

Welche Pflege-Optionen gibt es bei Psoriasis?

Sind Sie sich noch nicht sicher, welches die beste Hautpflege-Option für Ihre von Psoriasis betroffene Haut ist Lesen Sie unsere professionellen Leitfaden.

 

Psoriasis-Cremes

Eine Lösung bei zu Psoriasis neigender Haut können spezifische Cremes sein. Ihr Arzt kann Ihnen Steroid-Cremes oder Vitamin-D3-Cremes verschreiben. Es gibt einige hervorragende Pflege-Produkte, die Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke erwerben können, wie ISO-UREA MD Baume Psoriasis. Es kann zur Milderung der Schuppen, sowie zur Verhinderung der Verdickung von Ablagerungen beitragen, versorgt die Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit und mildert Juckreiz.

 

Lichttherapie bei Psoriasis

Bei einer Lichttherapie wird die Haut einer kontrollierten Dosis UVA/UVB-Strahlen ausgesetzt. Dies kann die Produktion der Hautzellen verlangsamen und die Plaque-Bildung reduzieren. Sie sollten dies dennoch nicht als Empfehlung für ein Sonnenbad sehen: Bei der Lichttherapie werden die UVA/UVB-Strahlen vorsichtig von Ihrem Arzt abgestimmt.

 

Orale Mediation bei Psoriasis

In schweren Fällen von Psoriasis kann ein Arzt Tabletten verschreiben. Es handelt sich normalerweise um Immun-Blocker-Medikamente, wie Methotrexat, um das hyperaktive Immunsystem unter Kontrolle zu bekommen.

 

Spatherapie oder Bädertherapie bei Psoriasis

Spatherapie hat sich bei zu Psoriasis neigender Haut als effizient erwiesen. Thermalwasser hat besänftigende und reinigende Eigenschaften, so kann die Anzahl der Psoriasis-Stellen reduziert werden.

Sie können auch La Roche Posay Thermalwasser aus Ihrer Apotheke für eine wohltuende Erleichterung nutzen.

 

Biologische Therapien bei Psoriasis

Besonders schwere Fälle von Psoriasis können mit "biologischen" Therapien behandelt werden, bei der Antikörper injiziert werden. Sie "streuen Sand ins Getriebe" der Entzündungen: Sie binden sich an die Inflammationsmediatoren, die bei Psoriasis involviert sind.

Ekzeme vs.

Psoriasis

Was ist der Unterschied zwischen Ekzemen und Psoriasis?

Sowohl Ekzeme als auch Psoriasis können juckende rote Stellen verursachen, dennoch handelt es sich um unterschiedliche Hauterkrankungen. Die Tabelle unten zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

 

Ekzeme Psoriasis
Wer ist betroffen Babys und kleine Kinder. Bei 50 % der Fälle heilt es bis zum Alter von 5 Jahre ab, aber kann im Jugend- oder Erwachsenenalter erneut beginnen. Es beginnt in der Regel zwischen 15 und 35. Seltener bei Babys und kleinen Kindern.
Was Sie fühlen Starker Juckreiz. Leichter Juckreiz, mit stechendem oder brennendem Gefühl.
Wie die Hautrötungen aussehen Rote Stellen mit Schuppen, Nässe oder Krusten. Es kann zu sichtbaren Kratzspuren und Blutungen kommen. Erhabene rote Stellen mit silberner schuppiger Oberfläche. Die Haut ist dicker und entzündeter als bei Ekzemen.
Wo können Hautrötungen auftreten Bei Babys: Jedes Körperteil kann betroffen sein, häufig Gesicht und Kopfhaut. Bei älteren Kindern: Es kann Nacken und Hautfalten (Innenseite der Ellenbogen, Rückseite der Knie, etc.) betreffen. Ellenbogen, Knie, Kopfhaut und Gesicht, unterer Rücken, Handflächen und Fußsohlen. Psoriasis kann auch zu brüchigen und sich spaltenden Nägeln führen, was bei Ekzemen nicht vorkommt.
Auslöser Alles, was die Haut austrocknet, wie scharfe Seifen, kann Ekzeme auslösen. Es kann auch durch Reizstoffe wie Waschmittel sowie Allergene wie Hausstaubmilben oder bestimmte Lebensmittel, ausgelöst werden. Schließlich können Ekzeme durch Stress, heiße und stickige Luft oder Schweiß auf der Haut nach dem Sport ausgelöst werden. Genau wie Ekzeme kann auch Psoriasis durch Stress hervorgerufen werden. Es kann auch durch Halsinfektionen oder Verletzungen der Haut (Kratzer, Tattoos...) verursacht werden. Bestimmte Medikamente, wie Beta-Blocker, NSAIDs (Ibuprofen), Lithium oder Anti-Malaria-Medikamente, können Psoriasis hervorrufen.
Behandlungen Ekzem-Schübe können normalerweise mit topischen Kortiko-Steroid-Cremes und anschließend Weichmachern behandelt werden. In schweren Fällen kann Ihr Arzt Ihnen orale Medikamente wie Methotrexat oder "biologische" (Intravenöse Infusion von Antikörpern) wie Dupilumab, verschreiben. Bei leichten oder stark lokalisierten Fällen von Psoriasis kann sie mit topischen Kortikosteroide und Weichmacher behandelt werden. Die Erkrankung profitiert von keratolytischen (abschuppenden) Weichmachern. In schwereren Fällen kann sie mit oralen Immun-Blockern wie Methotrexat, Lichttherapie oder in den schlimmsten Fällen "biologischen" Therapien behandelt werden.

 

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RICHTIG
ODER FALSCH

UM TROCKENER HAUT EIN ENDE ZU MACHEN, IST ES WICHTIG
AUF AUSREICHEND FEUCHTIGKEIT ZU ACHTEN.

RICHTIG

Neurodermitis ist durch den Mangel einer natürlich schützenden Lipidschicht der Haut (Ihre Barrierefunktion) bedingt. Aus diesem Grund ist es so wichtig trockene, zu Neurodermitis neigende Haut gezielt mit Feuchtigkeit zu versorgen. Hierfür eignet sich die konsequente und regelmäßige Anwendung mit geeigneten Hautpflegeprodukten, wie dem Lipikar Baume AP+M.
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AN EKZEMEN ZU KRATZEN
MILDERT DEN JUCKREIZ.

FALSCH

Kratzen löst einen Teufelskreis der Atopie aus: Fingernägel beschädigen die bereits geschwächte Haut und erlauben so das Eindringen von mehr Allergenen und Reizstoffen, was zu mehr Kratzen und mehr beschädigter Haut führt. LIPIKAR Baume AP+M versorgt die Haut mit Lipiden. Es trägt so dazu bei, die Abstände zwischen Schüben zu vergrößern und nächtliches Kratzen zu mildern.
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IHRE HAUT MIT EINEM FÖHN ZU TROCKNEN,
KANN IHR EKZEM LINDERN.

FALSCH

Es ist stark davon abzuraten, die Haut mit einem Föhn zu trocknen. Das Trocknen mit einem Föhn ist ein potentieller Auslöser für Ekzeme und kann Ausbrüche verursachen. Das Föhnen greift die Haut an und die schützende Lipidschicht wird zerstört. So wird ein Ekzem bei trockener Haut weiter verschlimmert. Oder schlimmer, es könnte auf Ihrer empfindlichen Haut zu Verbrennungen führen.
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NEURODERMITIS
KANN ANSTECKEND SEIN.

FALSCH

Die atopische Dermatitis oder das atopische Ekzem ist genetisch bedingt und keinesfalls ansteckend. Die Behandlung der Neurodermitis-Symptome basiert auf der Verwendung von Seifenersatzmitteln, feuchtigkeitsspendender Basispflege und äußerlich angewandten Kortikosteroiden.
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