Alles Wichtige über UV-Strahlung auf einen Blick
- UV-Strahlung wirkt ganzjährig – auch im Schatten, bei Wolken und durch Fensterscheiben
- Jede Haut hat nur eine begrenzte Eigenschutzzeit, daher ist der tägliche Sonnenschutz so wichtig
- UVA-Strahlen fördern die Hautalterung, UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand – beide erhöhen das Hautkrebsrisiko
- Ein Breitbandschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30+ oder 50+) reduziert akute und langfristige Hautschäden
- Für empfindliche oder zu Sonnenallergie neigende Haut eignet sich die ANTHELIOS UVMUNE 400 Gesicht + Körper Milch LSF 50+ von La Roche Posay mit hohem Schutz und pflegenden Inhaltsstoffen
- Bei öliger oder zu Akne neigender Haut bietet die ANTHELIOS UVMUNE 400 Oil Control Gel-Creme LSF 50+ von La Roche Posay einen mattierenden Effekt und reduziert überschüssigen Talg
Was ist UV-Strahlung überhaupt?
UV-Strahlung ist ein Teil des Sonnenlichts, der für das Auge unsichtbar bleibt und direkt auf die Haut wirkt. Man unterscheidet vor allem zwei Arten von UV-Strahlung:
- UVA dringt tief in die Haut ein und beschleunigt Alterungsprozesse wie Falten und Elastizitätsverlust
- UVB-Strahlen wirken überwiegend an der Oberfläche und verursachen und Sonnenbrand
Beide Strahlungsarten können die DNA in Hautzellen schädigen und langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
UV-Strahlung wirkt auch im Schatten und durch Fenster
Viele Menschen fühlen sich hinter der Autoscheibe oder im Schatten sicher vor der UV-Strahlung. Allerdings dringen UV-Strahlen genauso durch Wolken, Glasflächen und in den Schatten vor. Die Haut ist also das ganze Jahr über dieser Strahlenbelastung ausgesetzt. Selbst im Innenraum, zum Beispiel am Fenster oder im Auto, bleibt ein Teil der Strahlung aktiv. Dadurch summiert sich die UV-Exposition über den Tag hinweg, auch wenn keine direkte Sonne spürbar ist.
Was kann UV-Strahlung für positive Auswirkungen haben?
Scheint draußen die Sonne, hebt das gleich unsere Stimmung. In den Wintermonaten gilt die Sonne daher sogar als Mittel gegen bestimmte Formen jahreszeitbedingter Depressionen. Dieser Effekt rührt daher, dass der Körper durch Sonnenlicht verstärkt Serotonin ausschüttet, das sogenannte „Glückshormon“. Aber nicht nur unser Gemüt, auch unser Körper benötigt Sonnenlicht. Es ist bei der Bildung von Vitamin D beteiligt. Vitamin D hilft beispielsweise bei der Aufnahme und Verwertung von Calcium und unterstützt so den Erhalt der Knochen. Um diesen positiven Effekt zu nutzen, genügen bereits 15 Minuten Sonne pro Tag.
Welche kurzfristigen Folgen kann die UV-Strahlung haben?
Wenn wir uns zu lange ungeschützt in der prallen Sonne aufhalten, ist Vorsicht geboten. Der UV-Eigenschutz der Haut währt je nach Hauttyp nur für kurze Dauer. Darüber hinaus können Wetter- und Klimabedingungen die Gefahr von UV-Strahlen verstärken. Weitere Faktoren wie Höhenmeter oder der Aufenthalt auf einer stark Licht-reflektierenden Oberfläche (wie Schnee oder Wasser) beeinflussen die UV-Strahlung und das Risiko von Hautschäden durch die Sonne ebenfalls.
Sonnenbrand als Auswirkung von UV-Strahlung auf die Haut
Auch wenn Sonnenbrand sofort schädliche Auswirkungen auf die Haut zeigt, entstehen daraus auch Langzeitfolgen. Eine Studie ergab, dass schon fünf blasenbildende Sonnenbrände vor dem zwanzigsten Lebensjahr das Risiko für Melanome (Hautkrebs) um 80 % erhöhen können.1
Ein Sonnenbrand wird ausgelöst, indem die Sonnenstrahlen chemische Bindungen in unserer DNS lösen, was zu Strangbrüchen führen kann. Wenn die Zelle DNA-Schäden registriert, kann dies zur „Apoptose“ führen: die Zelle zerstört sich selbst. Dies führt zu einem inflammatorischen Prozess in der Haut: Blutgefäße weiten sich und lassen die Haut rot werden. Sie werden auch „undicht“, was dazu führen kann, das Flüssigkeit in die Haut gelangt und dort Schwellungen und Blasen bildet. Nerven werden durch Inflammationsmediatoren sensibilisiert, weshalb betroffene Hautstellen empfindlich sind und schmerzen können. Sonnenbrand wird als Verbrennung ersten Grades klassifiziert und wird hauptsächlich durch UVB-Strahlen ausgelöst.
Wie kann Sonnencreme das Risiko von Sonnenbrand minimieren?
Der richtige Sonnenschutz kann die Gefahr von Sonnenbrand und das Risiko von späterem Hautkrebs erheblich verringern. Sonnencremes enthalten Filter, welche die Energie der UV-Strahlen absorbieren. Sie werden so am Eindringen in die Haut gehindert. Für einen sicheren Schutz vor Sonnenbrand sollte Sonnencreme einen hohen oder sehr hohen UVB-Schutz aufweisen, das entspricht den Lichtschutzfaktoren 30+ bzw. 50+. Zudem solltest du immer darauf achten, einen Sonnenschutz für Haut und Haare zu verwenden.
Was ist eine Sonnenallergie?
Bei einer Sonnenallergie kann UV-Strahlung dazu führen, dass die Haut sich rötet und sich juckende rote Pickelchen im Brustbereich sowie an den Armen und Beinen bilden. Die häufigste Form ist als Polymorphe Lichtdermatose bekannt. Es wird vermutet, dass bei Sonnenallergie UV-Strahlen die chemische Zusammensetzung einer Hautsubstanz verändern. Dies ruft eine inflammatorische Reaktion hervor, wodurch Rötungen und Juckreiz entstehen können.
Wie kann Sonnencreme vor einer Sonnenallergie schützen?
Um Sonnenallergie vorzubeugen, ist ein Sonnenschutz wichtig, der an hochempfindlichen Hauttypen getestet wurde. Die Sonnencreme sollte unbedingt einen hohen Breitbandschutz vor UVA- und UVB-Strahlen aufweisen. Gerade langwellige UVA-Strahlen spielen bei Sonnenallergie eine wichtige Rolle. Der beste Schutz vor einer Sonnenallergie ist die Prävention mit dem richtigen Sonnenschutzmittel und angemessene Kleidung, die die meisten Teile des Körpers bedeckt.
Speziell für zu Sonnenallergie neigende Haut wurde die ANTHELIOS UVMUNE 400 Gesicht + Körper Milch LSF 50+ entwickelt. Sie bietet einen sehr hohen UVA- und UVB-Schutz und ist ideal für empfindliche Haut. Antioxidatives Vitamin E hilft, freie Radikale zu neutralisieren, während Glycerin die Hautschutzbarriere stärkt und Feuchtigkeit bindet. Dadurch wird die Haut zusätzlich stabilisiert und reagiert weniger anfällig auf UV-bedingte Reizungen.
Welche Langzeitfolgen verursacht UV-Strahlung auf der Haut?
Langfristige UV-Schäden lassen sich in zwei zentrale Bereiche einteilen. Einerseits beschleunigt die UV-Strahlung die vorzeitige Hautalterung und lässt dich älter wirken. Auf der anderen Seite kann die UV-Strahlung der Sonne das Hautkrebsrisiko erhöhen, da sie die DNA in den Hautzellen schädigt und dadurch krankhafte Zellveränderungen begünstigt.
Wie macht sich eine UV-bedingte vorzeitige Hautalterung bemerkbar?
Wenn es um vorzeitige Hautalterung geht, stehen besonders UVA-Strahlen im Verdacht, diese zu beschleunigen. Sie schädigen die inneren Bausteine der Haut wie Kollagen- und Elastinfasern. Mit der Zeit verursacht Sonneneinstrahlung somit ein Ausdünnen der Haut. Das kann zu einem Verlust von Spannkraft und Elastizität sowie vermehrt zu Falten führen.
Auch UVB-Strahlen sind am Prozess der vorzeitigen Hautalterung beteiligt. Sie lösen eine ungleichmäßige Produktion von Pigmenten in der Epidermis aus, was zu dunklen Flecken (auch bekannt als Altersflecken) und einem matten Teint führen kann. Dieses Phänomen wird auch Photoaging genannt. Selbst an einem grauen und regnerischen Tag ist die Haut UV-Strahlen ausgesetzt, die nach und nach die Symptome des Photoaging sichtbar werden lassen.
UV-Strahlung begünstigt Pigmentstörungen und Pigmentflecken
Sonneneinstrahlung ist einer der Hauptgründe für verschiedene Arten ungleichmäßiger Hautpigmentierung, unter anderem dunkle Flecken, Melasma (Schwangerschaftsmaske) oder Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). Eine Schwangerschaftsmaske lässt sich mit der richtigen Sonnencreme vorbeugen. Aber auch außerhalb der Schwangerschaft können Pigmentstörungen auftreten.
Wie entstehen Pigmentflecken durch die Sonne?
UVB-Strahlen regen die Produktion bestimmter Zellen an. Diese sogenannten Melanozyten produzieren dunkelbraune Melanin-Pigmente, welche die Haut auf natürliche Weise vor der Sonne schützen. Im Falle einer Pigmentstörung wird die Melanin-Produktion unregelmäßig und fleckig, wodurch die unterschiedlich hell/dunkel gefärbten Pigmentflecken auf der Haut entstehen.
Welcher Sonnenschutz wirkt der Entstehung von Pigmentflecken entgegen?
Falls du zu einer unregelmäßigen Hautpigmentierung neigst, ist ein Sonnenschutz wichtig, der über einen hohen Breitbandschutz vor UVA- und UVB-Strahlung verfügt. Darüber hinaus können sich auch enthaltene Antioxidantien wie Baicalin (auch Baikal-Helmkraut genannt) und Vitamin E positiv auswirken. Auch La Roche Posay Thermalwasser wirkt sich positiv auf dunkle Pigmentierung aus, das in vielen unserer Produkte enthalten ist. Das ANTHELIOS UVMune 400 Anti Pigmentflecken Fluid LSF 50+ bietet sehr hohen Schutz vor UV-Strahlung und wirkt zusätzlich Pigmentflecken entgegen.
Wie hoch ist das Risiko von Hautkrebs durch UV-Strahlung?
UV-Strahlung kann die DNA in Hautzellen direkt schädigen und Mutationen auslösen. Werden diese Schäden nicht vollständig repariert, können sich betroffene Zellen unkontrolliert vermehren. Mit zunehmender und wiederholter UV-Belastung steigt so das Risiko, dass sich Hautkrebs entwickelt.
Im Jahr 2023 wurden 116.900 Menschen mit Hautkrebs diagnostiziert.2 Damit ist es die häufigste Form einer Krebserkrankung2. Längerer Urlaub, die Suche nach immer sonnigeren Reisezielen, Aktivitäten im Freien und künstliche Bräunung tragen dazu bei, diesen Anstieg der Hautkrebserkrankungen zu erklären. Ultraviolette Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs durch Sonne. Bei Hautkrebs unterscheidet man Basalzellkarzinome (auch weißer oder heller Hautkrebs genannt) und Melanome (schwarzer Hautkrebs). Grundsätzlich gilt: Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.
Wann ist der Sonnenschutz besonders wichtig?
Der körpereigene UV-Schutz der Haut ist immer natürlich begrenzt. Wie lange er hält, hängt vom jeweiligen Hauttyp ab sowie davon, ob die Haut schon etwas vorgebräunt ist. Diese Eigenschutzzeit beschreibt, wie lange die Haut ohne Schutzmaßnahmen der UV-Strahlung ausgesetzt sein kann, bevor erste Schäden wie Rötungen oder Zellveränderungen auftreten. Da diese Eigenschutzzeit bei jeder Haut irgendwann abläuft, ist zusätzlicher Sonnenschutz immer wichtig.
Warum ist zu Akne neigende Haut besonders lichtempfindlich?
Viele Menschen glauben, dass die Sonne fettige Haut mildert und den Teint ebenmäßiger macht. Das ist jedoch nur auf kurze Sicht der Fall, sprich in den ersten Tagen danach. Es stimmt zwar, dass die Sonne die Haut trockener wirken lässt. Kurz darauf produziert die Haut jedoch umso mehr Talg, um trockener Haut entgegenzuwirken. Des Weiteren verdickt die Sonne die obere Hautschicht. So kommt es leichter zu verstopften Poren und Bakterien auf der Haut. Dies wird als Rebound-Effekt bezeichnet. Wenn du diesem entgegenwirken möchtest, ist täglicher Sonnenschutz wichtig – besonders für das Gesicht.
Die ANTHELIOS UVMUNE 400 Oil Control Gel-Creme LSF 50+ ist eine speziell für ölige Haut entwickelte Sonnenpflege. Die enthaltene Mexoryl-Filtertechnologie schützt zuverlässig vor UVB- und langwelligen UVA-Strahlen, während die Airlicium-Technologie überschüssigen Talg absorbiert und die Haut bis zu 12 Stunden mattiert. Die leichte, nicht fettende Textur reduziert das Risiko verstopfter Poren.
Bestimmte Medikamente mindern den natürlichen UV-Schutz der Haut
Bei Lichtempfindlichkeit verursachen bestimmte Medikamente, dass die Haut hoch sensibel auf Sonne reagiert. Geläufige Beispiele hierfür sind Antibiotika wie Doxycyclin, das starke Akne-Medikament Isotretinoin und bestimmte entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen. Solltest du ein Medikament einnehmen, das die Lichtempfindlichkeit erhöht, kann es schon bei geringster Sonneneinstrahlung zu sonnenbrand-ähnlichen Hautreaktionen kommen. Bei Lichtempfindlichkeit sorgt UV-Licht für eine strukturelle Veränderung im Medikament, die eine Immunreaktion im Körper auslöst. Diese wiederum führt zu einer Entzündung auf der Haut.
Falls du ein solches Medikament einnehmen solltest, ist der richtige Sonnenschutz mit hohem Breitbandschutz umso wichtiger. Das unsichtbare Sonnenschutz-Gel ANTHELIOS Invisible Fluid UVMune 400 LSF 50+ mit seiner hohen Schutzwirkung ist besonders für empfindliche und reaktive Haut geeignet. Die leichte parfumfreie Formel mit Netlock Technology schließt die UV-Filter in einer ultradünnen Schicht ein und bildet eine homogene Schutzschicht auf der Haut. Zusätzlich sollte die Haut vor Sonnenstrahlung bestmöglich abgeschirmt werden durch Kleidung, Hut und Sonnenbrille.
So wichtig ist Sonnenschutz bei Neurodermitis und Psoriasis
UV-Strahlen reduzieren die Aktivität der Immunzellen (weiße Blutkörperchen) in der Haut. Dieser Effekt kann bei Auto-Immunreaktionen hilfreich sein, z.B. bei Neurodermitis (Ekzeme) und Psoriasis. Dermatologen empfehlen unter diesen Umständen sogar manchmal Sonneneinstrahlung (für eine bestimmte Zeit, um Sonnenbrand und Hautschäden zu vermeiden). Aber eine Unterdrückung des Immunsystems kann sich auch negativ auswirken. Im Falle des Herpes-Simplex-Virus kann Sonneneinstrahlung Fieberbläschen auf den Lippen verursachen, weil die Immunzellen, die das Virus mildern, unterdrückt werden. Falls du zu Fieberbläschen bei Herpes neigst, sollte unbedingt ein Sonnenschutz für das Gesicht verwendet werden und zusätzlich in jedem Fall auch ein Produkt mit LSF für die Lippen.
Wie kann ein Sonnenschutz die Haut bei der Regeneration unterstützen?
Haut, die möglicherweise durch Folgen von Krankheiten, aber auch durch kosmetische Behandlungen (Laser, Peelings) oder sogar Tätowierungen gereizt wurde, bedarf ebenfalls eines besonderen Schutzes. Sich regenerierende Haut ist sozusagen „bloßgelegt“ und daher anfälliger für die Folgen reizender UV-Strahlen. Sie kann zusätzlich zu dunklen Flecken neigen, die als postinflammatorische Hyperpigmentierung bezeichnet werden. Bei der Wahl eines geeigneten Sonnenschutzes solltest du zu Produkten greifen, die zusätzlich zu einem UVA/UVB-Breitbandschutz mildernde, aktive Inhaltsstoffe wie Thermalwasser enthalten. Diese wirken beruhigend und pflegen gereizte Haut. Die ANTHELIOS Hydratisierende Creme UVMune 400 LSF 50+ bietet sehr hohen UV-Schutz für empfindliche Haut und beruhigt sie mit La Roche Posay Thermalwasser und Glycerin.
Fazit: So kann dich ein guter Sonnenschutz vor schädlicher UV-Strahlung schützen
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der beste Schutz vor kurzfristigen und langfristigen Folgen von UV-Strahlung ein sorgsamer Umgang mit der Sonne und ein hoher, regelmäßig aufgetragener Sonnenschutz ist. Wer eine Sonnencreme mit Breitbandschutz vor UVA- und UVB-Strahlen wählt, mit hohem oder sehr hohem Lichtschutzfaktor (30+ oder 50+), kann den Folgen von UV-Strahlung vorbeugen. Entscheidend ist die konsequente Anwendung des Sonnenschutzes im Alltag und das ganze Jahr über, da die UV-Strahlung auch im Winter, im Schatten und durch Fensterscheiben hindurch auf deine Haut einwirkt.
Für weitere exklusive News und Tipps zum Thema Hautpflege melde dich jetzt zum Newsletter an.





